Ein Korb voll Äpfel, kein gedeckter Apfelkuchen und eine Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Eigentlich hatte ich am Montag einen ganzen Schwung Äpfel nach Hause getragen, ich wollte unbedingt mal wieder einen leckeren gedeckten Apfelkuchen machen. Aber dann hab ich die Löffelbiskuits im Schrank gesehen und schon hatte ich wieder andere Pläne ;) Seit über einem Jahr schon habe ich diese super tolle Nougat-Löffelbiskuit-Torte gespeichert und immer wieder vor mir hergeschoben, obwohl ich das Rezept einfach großartig fande. Aber damit war gestern dann ein für alle mal Schluss und ich habe es endlich ausprobiert. Ich kann nur sagen, ich hätte es ruhig eher in Angriff nehmen sollen, denn das Ergebnis ist einfach fantastisch! So eine leckere Torte! Die Kombination aus dem Nougatpudding, den Löffelbiskuits und dem Amaretto harmoniert großartig, so ein toller Geschmack :)

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Zutaten:

Für den Biskuit

2 Eier (Größe S)
55 g Zucker
38 g Mehl
12 g Speisestärke
1 TL Backpulver

Für die Nougatcreme

4 Blätter weiße Gelatine
400 g schnittfeste Nougatmasse
1 Päckchen Schokoladen-Puddingpulver (zum Kochen)
375 ml Milch
400 g Schlagsahne

Ausserdem

ca. 100-150 g Löffelbiskuits
Amaretto zum Tränken
150 g Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
Zartbitterschokolade zum Bestreuen

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Zubereitung:

Für den Biskuit eine Springform (Durchmesser 20 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eier trennen und das Eiweiß mit 2 EL kaltem Wasser steif schlagen. Zum Schluss den Zucker mit einrieseln lassen. Eigelbe kurz unterrühren. Mehl, Backpulver und Speisestärke mischen. Auf die Ei-Zucker-Masse sieben und vorsichtig unterheben. Teig in die Form füllen, glatt streichen und im heißen Ofen auf der untersten Schiene ca. 10-15 Minuten backen. Herausnehmen, aus der Form lösen und auf eine Kuchengitter stürzen. Den Biskuit vollständig erkalten lassen.

Für die Füllung Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nougat in Stücke schneiden. Puddingpulver mit 75 ml Milch glatt rühren. 300 ml Milch in einen Topf füllen und zum Kochen bringen. Topf von der Herdplatte nehmen, angerührtes Puddingpulver einrühren. Zurück auf die heiße Herdplatte stellen und unter Rühren eine Minute kochen lassen. Herdplatte ausschalten. Nougat in den Pudding geben und darin schmelzen. Gelatine ausdrücken und ebenfalls im heißen Pudding auflösen. Pudding in eine Schüssel füllen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Löffelbiskuits mit dem Amaretto tränken. 400 g Sahne steif schlagen und in zwei Portionen unter den Pudding heben.

Biskuitboden auf eine Tortenplatte setzen und mit einem Tortenring umschließen. Etwas Puddingcreme auf den Boden streichen und gleichmäßig mit der Hälfte der Löffelbiskuits belegen. Wieder etwas Puddingcreme darauf geben, mit den restlichen Biskuits bedecken und restliche Puddingcreme darauf verteilen. Die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Menge der Puddingcreme ist sehr großzügig berechnet. Ihr könnt es auch mit der Hälfte probieren. Ich wollte wieder mal auf Nummer sicher gehen und ausserdem hatte ich keine Lust ein halbes Päckchen Puddingpulver übrig zu lassen. Aber etwas mehr Puddingcreme schadet nicht, die schmeckt nämlich auch super lecker als kleines Dessert zum Löffeln :)

Tortenring vorsichtig lösen. Sahne mit dem Festiger steif schlagen und die Torte ringsherum damit einstreichen. Etwas Zartbitterschokolade fein raspeln und die Torte damit bestreuen.

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Nougat-Löffelbiskuit-Torte

Eure Jenni

Im Sommerstyle: Nektarinen-Tiramisu

Letzte Woche habe ich mal wieder eine neue Tiramisu-Variante ausprobiert. Zur Zeit bekommt man doch überall so schöne und leckere Nektarinen und da dachte ich mir, warum nicht mal ein Tiramisu damit machen. Eigentlich ist es ja mehr aus der Not heraus entstanden. Ich hatte eine von diesen ganz großen Nektarinen-Packungen gekauft und so schnell konnte ich sie gar nicht essen, da waren sie schon viel zu weich. Ich mag Nektarinen ja am liebsten wenn sie noch fest sind, zumindest zum pur essen. Also was sollte ich nun mit den weichen Dingern machen? Warum nicht eine Art Kompott, hierfür sind richtig Reife Früchte doch immer ideal. Das dann noch als Schicht in ein Tiramisu einbauen und schon haben sie perfekt Verwendung gefunden ;) Richtig schön erfrischend und eine tolle Sommer-Alternative :)

Nektarinen-Tiramisu

Nektarinen-Tiramisu

Zutaten:

500 g reife Nektarinen
100 ml Apfelsaft
90 g Zucker
150 g Schlagsahne
2 Päckchen Vanillezucker
375 g Mascarpone
250 g Magerquark
Abrieb einer Zitrone
Mark einer Vanilleschote
1 Packung Löffelbiskuits
150 ml kalter Espresso
etwas weiße Schokolade zum Bestreuen

Nektarinen-Tiramisu

Nektarinen-Tiramisu

Zubereitung:

Nektarinen entsteinen und in kleine Würfel schneiden. Apfelsaft und 30 g Zucker aufkochen. Die Nektarinenwürfel zugeben und ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Würfel herausnehmen, in eine Schüssel füllen, mit etwas Sud bedecken und kalt stellen.

Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen. Mascarpone, Magerquark, 60 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Vanillemark und Zitronenabrieb glatt rühren. Die Sahne unterheben.

Die erkalteten Nektarinenwürfel in ein Sieb geben und sehr gut abtropfen lassen. Eine Auflaufform mit Löffelbiskuits auslegen. Löffelbiskuits mit etwas Espresso beträufeln. Creme darauf streichen und die Nekatrinenwürfel gleichmäßig darauf verteilen. Mit geraspelter Schokolade bestreuen. Tiramisu mindestens 5 Stunden kalt stellen, damit es schön durchziehen kann.

Nektarinen-Tiramisu

Nektarinen-Tiramisu

Nektarinen-Tiramisu

Eure Jenni

Wenns mal wieder schnell gehen muss: Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Habt ihr ein schönes Wochenende gehabt? Das Wetter war ja mehr ein „Sofa-Kuschel“ oder „Tortenback“ Wetter. Aber ausgerechnet gestern hatte ich gar keine Zeit für ein schönes Sonntagstörtchen. Ein schneller Kuchen musste her, aber auf ein einfachen Rührkuchen, Gugelhupf oder Kastenkuchen hatte ich gar keine Lust. Ein wenig was „ausgefalleneres“ sollte es dann doch werden. Ich habe dann ein ganz schönes Rezept mit Kirschen gefunden nur leider hatte ich auch kaum Zutaten daheim, da hab ich es einfach ein wenig abgewandelt. Ach ja, und die Kirschen wurden zu Preiselbeeren. Das Ergebnis war hervorragend. Ein richtig toller Kuchen, schnell gemacht, nicht langweilig und super lecker!

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Zutaten:

Löffelbiskuits
1 kleines Glas angedickte Wildpreiselbeeren
63 g Butter
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
2 Eier (Größe M)
50 g Semmelbrösel
25 g gemahlene Mandeln
1 gehäufter TL Backpulver
4 EL Puderzucker
gehackte Pistazien

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Zubereitung:

Eine Springform (Durchmesser 20 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Den Boden mit Löffelbiskuits auslegen. Biskuits evtl. passend zurecht brechen um die Lücken zu füllen. Backofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt mit den Schneebesen des Handrührgeräts einige Minuten cremig rühren. Eier zugeben und gründlich unterrühren. Semmelbrösel, Mandeln und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig auf die Löffelbiskuits streichen und die Preiselbeeren darauf verteilen. Im heißen Ofen ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Puderzucker mit ein wenig Wasser zu einem glatten Guss verrühren und den Kuchen damit streifenförmig überziehen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Preiselbeer-Löffelbiskuit-Kuchen

Eure Jenni

Schokoladen-Tiramisu „in coppa“

Mal wieder Zeit für eine neue Tiramisu-Variante :) Diesmal mit Schokolade! Das wollte ich schon lange mal probieren und in der neuen „so isst Italien“ hab ich zufällig ein tolles Rezept gefunden. Also hab ich es natürlich gleich mal ausgetestet. Die Creme ist eigentlich ganz klassisch, mit Mascarpone und ohne Ei, so wie ich es am liebsten mag. Es wurde dann nur noch geschmolzene Schokolade hinzugefügt. Und für den fruchtigen Teil kommt zusätzlich noch etwas Marmelade auf die Löffelbiskuits. Super lecker sag ich euch. Das Rezept ist für vier Gläser bzw. Tassen ausgelegt, daher auch der Name „in Coppa“. Ihr könnt es aber natürlich auch in eine kleine Auflaufform schichten.

Schokoladen-Tiramisu „in coppa“

Schokoladen-Tiramisu

Zutaten für 4 Gläser/Tassen oder eine kleine Auflaufform:

125 g Sahne
75 g Zartbitterschokolade
250 g Mascarpone
3 EL Zucker
2 EL Kirschwasser
100 ml Espresso
ca. 10 Löffelbiskuits
3 EL Kirschmarmelade (z.B. „Samt“)

Schokoladen-Tiramisu

Schokoladen-Tiramisu

Zubereitung:

75 g Sahne in einem Topf erhitzen. 50 g Schokolade grob in Stücke brechen, in der warmen Sahne schmelzen und glatt rühren. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Ich hab es kurz auf den Balkon gestellt, bei den eisigen Temperaturen war es blitzschnell abgekühlt.

Mascarpone, Zucker und die restlichen 50 g Sahne cremig verrühren. Die abgekühlte Schokoladen-Sahne unterrühren.

Espresso und Kirschwasser vermischen. Löffelbiskuits in die passende Größe brechen und in die Mischung eintauchen. Den Boden der Gläschen mit den getränkten Löffelbiskuits auslegen. Kirschmarmelade daraufstreichen und mit der Schokoladen-Mascarpone-Creme bedecken.

Restliche Schokolade raspeln und das Tiramisu damit bestreuen. In jedes Glas einen Löffelbiskuit stecken. Tiramisu, am besten über Nacht, durchziehen lassen.

Schokoladen-Tiramisu

Schokoladen-Tiramisu

Schokoladen-Tiramisu

Schokoladen-Tiramisu

Eure Jenni

Himbeer-Löffelbiskuit-Torte

Jetzt bin ich endlich mal wieder dazu gekommen eine kleine Torte zu machen. Mit Weihnachten und den ganzen Feiertagen war einfach keine Zeit. Mein Mann hat auch schon die ganze Zeit sehnsüchtig gefragt wann es denn endlich mal wieder Kuchen und Torte gibt. Das Rezept heute ist aber auch ein schnelles ohne viel Aufwand, denn kaum sind die Weihnachtstage endgültig vorbei lieg ich auch schon mit einer Erkältung im Bett. Da ist es dann doch etwas anstrengend so lang in der Küche zu werkeln. Aber trotz allem ist die Torte richtig, richtig lecker. Schön fruchtig und leicht und herrlich erfrischend. Also falls der ein oder andere von euch auf einer After-Weihnachts-Neujahrs-Diät ist, den Kuchen hier könnt ihr ohne schlechtes Gewissen genießen… ;)

Himbeer-Löffelbiskuit-Torte

Himbeer-Torte

Zutaten:

ca. 15 Löffelbiskuits (je nach Größe)
6 Blätter weiße Gelatine
500 g Himbeerjoghurt
250 g Magerquark
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Zitronensaft
125 g frische Himbeeren
50 g Heidelbeeren
Puderzucker zum Bestäuben

Himbeer-Torte

Himbeer-Torte

Zubereitung:

Eine Kastenform (Länge ca. 25 cm) mit Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Himbeerjoghurt, Magerquark, Zucker und Vanillezucker gründlich verrühren. Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen. 1 EL der Himbeercreme sowie den Zitronensaft einrühren. Gelatine-Masse zügig unter die restliche Himbeercreme rühren. Himbeeren und Heidelbeeren verlesen und vorsichtig unterheben.

Den Boden der Kastenform mit Löffelbiskuits auslegen. Hälfte der Himbeerecreme darauf streichen und wieder mit Löffelbiskuits belegen. Die restliche Creme auf den Biskuits verteilen. Für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Kuchen mit Hilfe der Frischhaltefolie aus der Form heben. Folie vorsichtig lösen und auf eine Tortenplatte setzen. Nach Belieben mit Beeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.

Himbeer-Torte

Himbeer-Torte

Himbeer-Torte

Himbeer-Torte

Eure Jenni

 

Schokoladen (-Überraschungs) Auflauf

Gestern hatten wir so richtig Appetit auf irgendwas mit Schokolade, am liebsten wäre uns ja ein Schokokuchen gewesen. Aber bis der fertig ist dauert es ja eine gefühlte Ewigkeit, zumindest wenn man es nicht erwarten kann. Also hab ich mich mal an einem Schokoladenauflauf versucht. Der ist schnell angerührt, braucht nicht lange im Ofen und man kann ihn gleich warm löffeln. Im Küchenschrank habe ich dann noch eine öffene Packung Löffelbiskuits und Schokobons gefunden und nachdem man in so einen Auflauf ja prinzipiell alles rein schichten kann haben die dann dort auch noch ihr Plätzchen gefunden. Nach 25 Minuten ungeduldigen Wartens war es dann so weit und wir konnten endlich probieren. Unser Fazit: Super lecker, herrlich schokoladig und die Schokobons sorgen für einen richtig tollen Überraschungseffekt!

Schokoladenauflauf

Schokoladenauflauf

Zutaten:

3 Eier (Größe M)
80 g Zucker
1 Fläschchen Vanille-Aroma
80 g Mehl
35 g Kakao
1 TL Backpulver
250 ml Milch
5 Löffelbiskuits
125 g Schokobons

Schokoladenauflauf

Zubereitung:

Eine Auflaufform (ca. 25 x 15 cm) fetten und den Backofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Löffelbiskuits in kleine Stücke schneiden und die Schokobons vierteln.

Eier und Zucker einige Minuten mit den Schneebesen des Handrührgeräts dick cremig rühren und zum Schluss das Vanille-Aroma zugeben.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Zusammen mit der Milch zur Ei-Zucker-Masse geben und vorsichtig unterheben. Hälfte der Masse in die Auflaufform geben. Biskuits und Schokobons darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken.

Auflauf im heißen Ofen ca. 25 bis 30 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und nach belieben mit Kakao und Puderzucker bestäuben. Warm schmeckt der Auflauf übrigens besonders lecker.

Schokoladenauflauf

Schokoladenauflauf

Schokoladenauflauf

Schokoladenauflauf

Eure Jenni

Brownie küsst Tiramisu: Tiramisu Brownies

Was macht man, wenn man Lust auf Schokoladenkuchen und gleichzeitig Lust auf ein Dessert mit Löffelbiskuits hat. Ich sag es euch: Tiramisu Brownies! Das Rezept ist wirklich wahnsinnig gut. Ihr denkt vielleicht, dass nur die Brownies in den Ofen kommen und dann anschließend mit Löffelbiskuits und Mascarpone beschichtet werden aber hier kommt wirklich alles zusammen ins Rohr. Der Teig ist unglaublich schokoladig und saftig, hab selten so gute Brownies gegessen. Und mit den Biskuits und dem Kaffeegeschmack eine ungewöhliche aber einfach nur geniale Idee. Hier besteht wirklich Suchtgefahr. Bei uns haben die Brownies nicht lange überlebt. Und wenn man dazu noch ein Brownies und Tiramisu Liebhaber ist, dann erst recht nicht :)

Tiramisu Brownies

Tiramisu Brownies

Tiramisu Brownies

Zutaten:

Für den Brownie-Teig

150 g Zartbitterschokolade
100 g Butter
2 Eier (Größe S)
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
90 g Mehl
1 TL Backpulver
20 g Kakaopulver

Für den Belag

100 g Mascarpone
75 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eiweiß

Ausserdem

1 Packung Löffelbiskuits
Cappuccino zum Tränken
Kakao zum Bestäuben

Tiramisu Brownies

Zubereitung:

Für den Brownie-Teig die Schokolade zusammen mit der Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen und anschließend leicht abkühlen lassen. Eier, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts einige Minuten dick cremig aufschlagen. Die Schokoladenbutter unter die Ei-Zucker-Masse rühren. Mehl, Backpulver und Kakao in einer Schüssel mischen und auf die Schoko-Eier-Masse sieben. Kurz unterrühren.

Für den Belag die zwei Eiweiß steif schlagen. Mascarpone, Frischkäse, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren und den Eischnee unterheben.

Eine ofenfeste Form (ca. 20×15 cm) einfetten und den Backofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Auf den Boden des Ofens einen Topf mit Wasser stellen. Den Brownie-Teig in die Form geben und glatt streichen. Löffelbiskuits dicht an dicht drauf legen und mit dem Cappuccino beträufeln (nicht zu sparsam sein). Die Mascarponecreme auf die Kekse geben und gleichmäßig verstreichen. Im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.

Herausnehmen und vollständig erkalten und einige Stunden ruhen lassen (am Besten über Nacht). Die Brownies vor dem Servieren dick mit Kakaopulver bestäuben.

Tiramisu Brownies

Tiramisu Brownies

Tiramisu Brownies

Tiramisu Brownies

Eure Jenni

 

Ein Stapel Rezepte, keine Idee und blinde Kuh

Zur Zeit sind die Zeitschriftenregale ja überflutet mit Back- und Kochheften für die Herbstzeit. Ein Kürbisspezialeft hier eine Sonderausgabe mit Apfelkuchen dort und dann noch eine Sonderedition mit Rezepten für die Birnenzeit… Aber ich brauche ja gar nicht reden, die Hefte liegen nämlich jetzt bei mir daheim auch alle auf dem Tisch. Kann da einfach nicht dran vorbei. Habe mir schon etlich viele Sachen rausgesucht die ich unbedingt machen möchte aber wenns dann so weit ist kann ich mich mal wieder nie entscheiden. Tausend Ideen aber trotzdem keinen Plan. Die Lösung: Blinde Kuh! Gestern hab ich einfach mal in den Stapel gegriffen, was aufgeschlagen und genau das dann gemacht. Raus gekommen ist dann eine Aprikosentarte. Der erste Gedanke war dann natürlich „oh nein, wie langweilig, muss das sein“. Aber ich wollte es so also wirds jetzt auch gemacht, kein zurück, sonst sitz ich ja morgen noch da und kann mich nicht entscheiden. Und wie war nun die Tarte? Ein echt tolles Rezept. Braucht fast keine Zutaten und ist super schnell gemacht und obendrein noch unglaublich lecker. Zum Glück hab ich keien Rückzieher gemacht und die Tarte doch ausprobiert!

Aprikosentarte

Aprikosentarte

Zutaten:

160 g Mehl
50 g Puderzucker
100 g kalte Butter in kleinen Stücken
Salz
1 Eigelb (Größe M)
500 g frische Aprikosen (oder eine große Dose)
4 EL brauner Zucker
3-4 EL Mandelblättchen

Aprikosentarte

Zubereitung:

Mehl, Puderzucker, kalte Butter, 1 Prise Salz und Eigelb erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen. Inzwischen die Aprikosen halbieren und entsteinen.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in eine gefettete Tarteform (ca. 24 cm Durchmesser) legen. Eine kleinen Teil vom Teig übrig lassen, dieser kommt später in Streuselform auf den Kuchen.

Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. Aprikosenhälften dachziegelartig darauf legen. Mit braunem Zucker bestreuen. Den übrigen Teig grob zerzupfen und auf die Aprikosen geben. Die Tarte im heißen Ofen bei 200° (Ober-/Unterhitze) auf der untersten Schiene ca. 35 Minuten goldbraun backen. Mandelblättchen in einer Pfanne goldbraun rösten, auf dem fertig gebackenen Kuchen verteilen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Aprikosentarte

Aprikosentarte

Aprikosentarte

Eure Jenni

Mangotorte mit Löffelbiskuits

Zur Zeit experimentier ich ganz gern beim Backen und würde am liebsten jeden Tag eine neue Torte „erfinden“. Nach den vielen leckeren Mango-Rezepten wollte ich jetzt noch unbedingt eine Mangotorte machen. Hab ein bisschen umherüberlegt und rausgekommen ist dann dieses fruchtige Schnittchen. Als Boden hab ich Löffelbiskuits im Ganzen verwendet und für die Creme kamen Quark, Frischkäse und Mangosaft zum Einsatz. Und als extra fruchtig frischen Kick kamen in die Mitte noch leckere Mangoscheiben. Die Torte schmeckt richtig schön nach Mango und ist nicht zu süß. Einfach fruchtig und perfekt für heiße Tage. Der Löffelbiskuitboden gefällt mir auch sehr gut, ist mal was anderes als immer nur Biskuitteig und man spart sich die Arbeit ;) Ich hoffe sie gefällt euch.

Mangotorte mit Löffelbiskuits

Mangotorte

Zutaten:

12 Löffelbiskuits (je nach Größe)
1 reife Mango
375 g Magerquark
175 g Frischkäse
45 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 ml Mangosaft
4 Blätter Gelatine
100 g Schlagsahne
Puderzucker zum Bestäuben

Mangotorte

Zubereitung:

Eine kleine Kastenform mit Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen. Den Boden mit Löffelbiskuits auslegen (bei mir waren es 6 Stück). Je nach Größe, die Biskuits evtl. in die passende Form brechen.

Mango schälen, das Fruchtfleisch lösen und in dünne Scheiben schneiden. Ein paar Scheiben für die Deko beiseite legen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Magerquark, Frischkäse und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts geschmeidig rühren. Gelatine in einem kleinen Topf mit etwas Mangosaft bei geringer Hitze auflösen. Restlichen Mangosaft einrühren. Die gelöste Gelatine zur Quarkcreme geben und zügig unterrühren. Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Hälfte der Creme auf den Löffelbiskuits verteilen und die Mangoscheiben darüber schichten. Restliche Creme einfüllen und mit den übrigen Löffelbiskuits bedecken. Für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Torte noch in der Kastenform belassen und auf eine Tortenplatte stürzen. Kastenform entfernen und die Frischhaltefolie vorsichtig abziehen. Torte mit etwas Puderzucker bestäuben und mit den übrigen Mangoscheiben dekorieren.

Mangotorte

Mangotorte

Mangotorte

Mangotorte

Eure Jenni

 

Sündhaft lecker: Kirsch-Stracciatella-Torte aus dem Kühlschrank

Ihr habt bestimmt schon mitbekommen, dass Kirschen nicht gerade zu meinen allerliebsten Früchten zählen. Wenn ich was mit Kirschen mache, dann fast immer nur für meinen Papa oder weil sie einfach so süß aussehen… ;) Aber heute hab ich einen Kuchen für euch, den hätte ich geradezu nur so verschlingen können, sooo lecker war er! Trotz oder vielleicht gerade wegen der Kirschen. Mal wieder eine herrliche Kühlschranktorte ohne Backen (bin auf den Geschmack gekommen ;)). Knuspriger Mandel-Keks-Boden mit einem süßen Kirsch-Stracciatella Belag und einer sündhaften Schokoladenglasur. Das Rezept müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Kirsch-Stracciatella-Torte

Kirsch-Stracciatella-Torte

Zutaten:

Für den Boden

150 g Löffelbiskuits
75 g Butter
50 g gemahlene Mandeln (mit Haut)

Für die Füllung

8 Blatt Gelatine
100 g Zartbitterschokolade
1⁄2 Glas (720 ml) Sauerkirschen
500 g Mascarpone
100 g Zucker
200 g Vollmilchjoghurt
150 g Sahne

Für den Belag

150 g Zartbitterschokolade
150 g Sahne
25 g Kokosfett (z. B. Palmin)
Kirschen zum Verzieren

Kirschtorte

Kirsch-Stracciatella-Kuchen

Zubereitung:

Für den Boden

Eine Kastenform mit Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen.

Butter schmelzen. Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz fein zerkleinern (oder einfach ab in die Küchenmaschine damit). Keksbrösel, Mandeln und Butter vermischen. Masse in die Form geben und zu einem Boden andrücken. Für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kirschen abtropfen lassen und grob hacken. Schokolade fein hacken. Mascarpone, Zucker und Joghurt glatt rühren. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. Etwas Mascarponecreme unterrühren. Gelatinemischung unter die übrige Creme rühren. Sahne steif schlagen und zusammen mit den Kirschen und der Schokolade unter die Mascarponecreme heben. Creme auf den Boden in die Form geben, glatt streichen und zugedeckt ca. 4 Stunden kalt stellen.

Für den Belag

Sahne und Kokosfett in einem kleinen Topf aufkochen. Vom Herd nehmen und 1-2 Minuten abkühlen lassen. Schokolade zugeben und darin schmelzen. Glasur ca. 20 Minuten abkühlen lassen (dabei immer mal wieder umrühren) dann auf die Creme geben und glatt streichen. Für 30 Minuten in den Kühlschrank und dann mit Kirschen dekorieren. Torte für mindestens nochmal 2 Stunden kalt stellen.

Kirsch-Stracciatella-Kuchen

Kirsch-Stracciatella-Torte

Kirsch-Stracciatella-Torte

Kirsch-Stracciatella-Kuchen

Eure Jenni

Das ist ein Beitrag zum Bolgevent …gut Kirschen essen von Tina und ihrem schönen Blog LECKER&Co.

blogevent