Tiramisu-Pralinen am Stiel

Habt ihr schon mal ein Tiramisu in Pralinenform gegessen? Nein, dann wird es höchste Zeit. Hab ein tolles Rezept für euch, einfach aber richtig genial! Löffelbiskuits, Mascarpone und Amaretto, verarbeitet zu süßen kleinen Kugeln. Und das i-Tüpfelchen, die kleine Köstlichkeiten stecken an einem essbaren Schoko-Keks-Stiel. Als wir die Pralinen gegessen haben, wollte ich immer um den Stiel herum beißen, ich habe einfach immer wieder vergessen, das der ja ein leckerer Keks ist ;)

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Zutaten für ca. 12 Stück:

Gebäckstäbchen mit Schoko-Überzug (z.B. „Mikado“)
100 g Löffelbiskuits
100 g Mascarpone
50 g Puderzucker
1 EL Amaretto
25 g Zartbitterschokolade
150 g weiße Kuchenglasur

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Zubereitung:

Die Löffelbiskuits in einer Küchenmaschine fein mahlen, oder in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüberfahren.

Mascarpone, Puderzucker und Amaretto mit den Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren. Löffelbiskuits dazugeben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Sollte die Masse zu fest sein, einfach noch etwas Mascarpone zugeben. Sollte die Masse zu weich sein, dann noch ein paar Biskuitbrösel mit einkneten.

Mit den Händen kleine Kugeln formen und in jede Praline ein Gebäckstäbchen stecken. Mir waren die Stäbchen optisch und auch aus (Kühlschrank-)Platzgründen etwas zu lang, habe sie um ca. 1 cm kürzer gemacht.

Zartbitterschokolade raspeln und die Kuchenglasur schmelzen. Ihr könnt auch normale weiße Schokolade nehmen, ich habe mich für die Kuchenglasur entschieden, da diese schneller trocknet. Pralinen in die Glasur tauchen, so dass auch die Verbindungsstelle zwischen Stäbchen und Praline Schokolade abbekommt. Mit den Schokoraspel bestreuen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Pralinen in kleine Papierförmchen setzen. Zum verschenken sieht so ein kleines Schleifchen an den Stielen doch auch noch ganz hübsch aus… :)

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Tiramisu-Pralinen am Stiel

Eure Jenni

 

Pralinenglück im Doppelpack

Was habt ihr denn euren Papas Gestern zum Vatertag geschenkt? Alle machen immer so ein Drama aus den Vatertagsgeschenken. Als wenn es wirklich so schwer wäre etwas schönes zu finden. Natürlich, Blumen würde ich meinem Papa nun auch nicht mitbringen wollen, dass ist dann doch mehr etwas für die liebe Mama zum Muttertag. Ich hab mich ganz einfach für selbstgemachte Pralinen entschieden. Mein Papa liebt Pralinen und was selbstgemachtes ist doch einfach immer viel schöner und hübsch aussehen tut es auch ;) Eine Sorte mit Erdbeer-Amaretto-Füllung, das schmeckt schön erfrischend und wunderbar nach Sommer. Und die zweite Sorte ganz klassisch im Mozartkugel-Style, Nougat und Marzipan mit einem Schuss Kirschwasser. Also wenn ihr mal wieder auf der Suche nach einem leckeren und selbstgemachtem Mitbringsel seid, dann probiert es doch mal mit Pralinen :)

Erdbeer-Biskuit-Pralinen

Erdbeer-Biskuit-Pralinen

Zutaten für ca. 20 Stück:

100 g Löffelbiskuits
45 g weiße Schokolade
1 1/2 EL Erdbeermarmelde („Samt“, ohne Stücke)
35 ml Amaretto
Kuchenglasur „Vanille“ oder weiße Kuvertüre
Zuckerherzen

Zubereitung:

Die Löffelbiskuits in einem Universalzerkleinerer fein mahlen. Falls ihr keinen habt, einfach in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz darüber fahren. Die weiße Schokolade hacken und in einem warmen Wasserbad schmelzen. Biskuitbrösel, Erdbeermarmelade, Amaratto und die geschmolzene Schokolade zu einer homogenen Masse verkneten. Mit leicht angefeuchteten Fingern kleine Kugeln formen und mit der Glasur überziehen. Trocknen lassen und dann am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Erdbeer-Biskuit-Pralinen

Erdbeer-Biskuit-Pralinen

Nougat-(Marzipan)-Pralinen

Nougat-(Marzipan)-Pralinen

Zutaten für ca. 25 – 30 Stück:

100 g Löffelbiskuits
300 g schnittfeste Nougatmasse
1-2 EL Rum
1/2 TL Kirschwasser
1 EL Marzipanrohmasse
200 g Zartbitterkuvertüre
Zuckerherzen

Zubereitung:

Die Löffelbiskuits fein mahlen. Nougat in einem warmen Wasserbad schmelzen. Nougat mit den Löffelbiskuits gut vermengen. 1/3 der Masse beiseite nehmen und zum Rest der Masse den Rum hinzufügen. Beide Massen so lange kühl stellen bis sie etwas fester geworden sind und sich gut verarbeiten lassen.

Ihr könnt nun reine Nougatpralinen machen und Nougat-Marzipan-Pralinen:

Für die Nougatpralinen nun einfach aus der Masse mit dem Rum mit den Händen kleine Kugeln formen und mit der geschmolzenen Zartbitterkuvertüre überziehen.

Für die Nougat-Marzipan-Variante Marzipan und Kirschwasser verkneten. Evtl. etwas Puderzucker zufügen, sollte es zu sehr kleben. Marzipanmasse mit der Nouagtmasse verkneten und nochmal kühl stellen. Nun wieder kleine Kugeln formen und mit der Kuvertüre überziehen. Die Pralinen trocknen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Erdbeer-Biskuit-Pralinen

Nougat-(Marzipan)-Pralinen

Nougat-(Marzipan)-Pralinen

Nougat-(Marzipan)-Pralinen

Eure Jenni

 

Plätzchen vom Feinsten: Mohn-Amarena-Schnecken

Wird mal wieder, oder besser gesagt, endlich Zeit für ein Plätzchen-Rezept. Letztes Jahr hatte ich gefühlte hundert verschiedene Sorten gebacken aber leider noch keinen Blog um sie mit euch zu teilen. Tja, und dieses Jahr war ich irgendwie etwas faul… Die Zeit ist so schnell rum gegangen, plötzlich war es schon Dezember und jetzt sind es nur noch 12 Tage bis Weihnachten. Aber immerhin hab ich jetzt doch noch ein Plätzchen-Rezept für euch und dann auch noch ein richtig, richtig tolles. Es gibt Plätzchen im Schneckenformat mit köstlicher Füllung. Hier trifft süßer Mohn auf köstliche Amarena-Kirschen. Die kleinen Dinger schmecken einfach himmlisch und ganz wunderbar anzusehen sind sie obendrein auch noch. Also wenn ihr noch auf der Suche nach einem tollen Rezept seid, dass hier kann ich euch nur empfehlen. Zum verschenken machen die sich nämlich auch noch richtig gut :)

Mohn-Amarena-Schnecken

Mohn-Amarena-Schnecken

Zutaten für 60 Schnecken:

300 g Mehl
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M)
150 g Butter
1 Glas (212 ml) Amarena-Kirschen
1 Packung (250 g) backfertige Mohnfüllung
175 g Hagelzucker
1 Eigelb (Größe M)

Mohn-Amarena-Schnecken

Mohn-Amarena-Schnecken

Zubereitung:

Kirschen in ein Sieb geben und sehr gut abtropfen lassen.

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, 1 Ei und Butter in Flöckchen in eine große Rührschüssel geben. Erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 45 Minuten kalt stellen.

Kirschen fein hacken. Mohnfüllung und 1 Ei verrühren.

Teig halbieren. Jedes Teigstück auf einem Bogen Backpapier zu einem Rechteck (ca. 30 x 18 cm) ausrollen. Mit je der Hälfte der Mohnfüllung bestreichen, dabei bei einer Längsseite einen ca. 1,5 cm breiten Rand frei lassen. Hälfte der Kirschen gleichmäßig darauf verteilen. Mit Hilfe des Backpapiers von der Längsseite her aufrollen. Beide Rollen in Hagelzucker wenden und andrücken. Rollen ca. 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze vorheizen).

Eigelb und 1 EL Wasser verquirlen. Jede Rolle in ca. 30 Scheiben schneiden. Backblech mit Backpapier auslegen und die Schnecken darauf setzen. Schnecken mit Eigelb bestreichen. Im heißen Ofen ca. 12–14 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen, auskühlen lassen und in Blechdosen verpacken oder natürlich auch gleich los naschen ;)

Mohn-Amarena-Schnecken

Mohn-Amarena-Schnecken

Mohn-Amarena-Schnecken

Mohn-Amarena-Schnecken

 Wünsche euch ein schönes Wochenende und habt noch einen wunderschönen Freitagabend. Das nächste Rezept kommt erst in einer Woche, ich mache jetzt erstmal einen kleinen Abstecher in die Berge zum alljährlichen Ski-Entspanungs-Wohlfühl-Urlaub :) Bis bald!

ski

Eure Jenni

Das perfekte Geburtstagsgeschenk: Selbstgemachte Marshmallows mit Kirschgeschmack

Mein Papa hatte diese Woche seinen großen Tag und wie jedes Jahr zerbrech ich mir den Kopf darüber was ich ihm nur schenken soll. In der neuen Lecker Bakery hab ich dann ein Rezept gefunden wie man Marshmallows selber machen kann. Da war sofort klar, die bekommt er zum Geburtstag. Wer meinen Papa kennt, weiß wie sehr er Gummibärchen und besonders Marshmallows liebt. Ich glaube die verdrückt er tonnenweise ;) Und ein selbstgemachtes Geschenk ist doch sowieso das allerschönste.

Die Marshmallows waren wirklich kinderleicht herzustellen und schnell ging es noch dazu. Das tolle ist, dass man ein Grundrezept hat, welches man ohne Probleme in alle Geschmacksrichtungen verändern kann. Ob nun Kirsche oder Vanille, Kokos oder doch lieber schokoladig, alles geht. Da werde ich ihm jetzt noch öfters mal welche machen, ist nämlich ein rießen Spaß so was selber zu fabrizieren :) Geschmacklich sind sie übrigens auch richtig lecker, ich finde sogar besser als die gekauften, womit ich nie gerechnet hätte…

 

Selbstgemachte Marshmallows mit Kirschgeschmack

Marshmallows Rezept

Zutaten:

2 Päckchen gemahlene Gelatine
150 ml Kirschnektar
250 g Puderzucker + 1 EL
1 EL Speisestärke
Neutrales Öl
2 EL Kirschmarmelade

Marshmallows Rezept

Zubereitung:

Eine eckige Form (20 x 20 cm) mit Öl einpinseln. 1 EL Puderzucker und 1 EL Speisestärke mischen und die Form damit ausstäuben.

Gelatine in einen kleinen Topf geben und mit dem Kirschnektar verrühren. 2 Minuten quellen lassen.

250 g Puderzucker in eine große Schüssel sieben. Marmelade glatt rühren.

Gelatine unter rühren erhitzen und kurz aufkochen. Gelatine sofort in die Schüssel zum Puderzucker geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts alles kräftig verrühren, bis die Masse cremig und glänzend ist. Das dauert ca. 5 Minuten. Sofort die Marmelade mit einem Löffel schlierenartig unterziehen. Masse in die vorbereitet Form geben und glatt streichen. Wichtig ist, dass ihr wirklich zügig arbeitet, denn die Masse wird doch relativ schnell fest.

Bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde trocknen lassen.

Arbeitsplatte mit Puderzucker-Stärk-Mix bestäuben. Die Marshmallow-Platte aus der Form lösen und auf die Arbeitsplatte legen. Jetzt könnt ihr entweder mit einem Plätzchenausstecher die gewünschte Form stechen oder einfach mit einem Messer in Stücke schneiden. Wichtig ist, dass ihr Messer und Ausstecher vorher leicht einölt, so bleibt nichts kleben.

Marshmallows Rezept

Marshmallows Rezept

Eure Jenni

Das ist ein Beitrag für das Blog-Event Handgemacht von Herzen von Liv und ihrem schönen Blog Thank you for eating.

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Der ratz-fatz Beeren-Käsekuchen aus dem Glas

Die Woche bin über dieses schöne Rezept für einen Käsekuchen im Glas gestolpert. Das hat sich so toll angehört, ich musste es gleich mal ausprobieren. Für Käsekuchen bin ich ja immer zu begeistern! Das Rezept ist wirklich genial wenns einfach mal schnell gehen muss. Ich glaub in so einer windeseile hab ich noch nie einen Käsekuchen zusammengerührt. Klar, der Boden fällt hier natürlich weg. Wobei ich ja Käsekuchen mit Boden normalerweise bevorzuge aber hier ist es perfekt. Einfach Löffel auspacken und los legen. Ist ja schon fast mehr Dessert als Kuchen. Im Originalrezept wurden Nektarinen und Likör als Topping verwendet aber ich hab mich für Beeren und Holunderblütensirup entschieden. Aber da könnt ihr natürlich kreativ sein und eure Lieblingsfrüchte oben drauf setzen, oder einfach pur genießen… :)

Beeren-Käsekuchen im Glas

Käsekuchen im Glas

Zutaten für 2 Gläser:

125 g Schmand
125 g Magerquark
1 Ei (Größe M)
1 Päckchen Vanillezucker
25 g Zucker
20 g Mehl
Himbeeren
Brombeeren
1 EL Holunderblütensirup
2 ofenfeste Gläser (ca. 250 ml Inhalt)

Zubereitung:

Schmand, Magerquark und Ei mit den Schneebesen des Handrührgeräts verrühren. Zucker, Vanillezucker und Mehl mischen und unter die Quarkmasse rühren.

Die Quarkmasse in die Gläser füllen. Im heißen Ofen bei 160° Ober-/Unterhitze auf dem Rost im unteren Drittel ca. 45-50 Minuten backen. Lauwarm abkühlen lassen.

Himbeeren und Brombeeren verlesen und halbieren. Mit einem EL Holunderblütensirup mischen und 10 Minuten marinieren. Früchte auf dem Kuchen verteilen.

Käsekuchen im Glas

Käsekuchen im Glas

Eure Jenni

 

DIY – Osternest im Eierkarton

Braucht ihr noch eine Last-Minute Idee zum verpacken von euren Osterleckereien? Wie wäre es denn mit einem Eierkarton als Osternest. Hab heute überlegt wo ich denn meinen Ostersüßkram dekorativ unterbringen könnte. Auf ein Osternest im Körbchen hatte ich keine Lust, das war mir zu langweilig, immer das selbe… Beim rum kramen bin ich dann auf zwei leere Eierschachteln gestoßen. Perfekt! Einfach die hässlichen Etiketten abziehen, gut das war ein ziemliches Geduldsspiel, noch mehr Kleber konnten die nicht verwenden, aber irgendwann war das dann auch geschafft :) und mit schönem Papier und Bändern bekleben, Ostersüßkram raussuchen, füllen und fertig ist das Nest!

Osternester im Eierkarton

DIY Osternest

Ich finde sie sind ganz hübsch geworden und mal was anderes :)

DIY Osternest

DIY Osternest

Ich werde auch noch kleine Mini-Gugls und Mini-Muffins backen. Die haben die perfekte Größe für die Eierschachteln und sind auch super zu verschenken. Vielleicht auch kleine selbstgemachte Pralinen. Oder ganz einfach, ihr füllt sie mir gefärbten richtigen Eiern.

DIY Osternest

Frohe Ostern euch allen! Eure Jenni

Süße Hefe-Osterhasen

Seid ihr auch schon in Osterstimmung? Ich freu mich auf jedenfall schon rießg drauf und überlege auch schon fleißig was ich alles für unseren Osterbrunch backen könnte. So viele Ideen aber zu wenig Zeit und überhaupt, wer sollte das auch alles essen ;)

Heute hab ich mich mal wieder an einem Hefeteig versucht. Hefe und Ich, ja das ist so eine Sache… Entweder wird  es überragend gut oder es ist ungenießbar und wandert am besten gleich in den Müll. Ich könnte ja behaupten es liegt am Rezept aber ich will ja nicht schummeln. Was ich wirklich falsch mache, ich weiß es bis heute nicht. Aber wenn ein Hefeteig-Experte unter euch ist, ich bin für jeden Tipp dankbar, lasst es mich wissen :)
Heute hatte ich aber keinen Grund mich zu beklagen, es hat alles perfekt geklappt. Die kleinen Hasen sind wunderbar luftig, locker, leicht und einfach unwiderstehlich gut geworden :)
Allerdings habe ich Trockenhefe verwendet, habe ja das Gefühl, dass es damit immer funktioniert. Aber das ist auch wiedermal so ein Rätsel. Warum nimmt man mal Trockenhefe und wann die frische Hefe und wieso und überhaupt??? Fragen über Fragen…

Aber kommen wir zum Rezept…

Süße Hefe-Osterhasen

süße Hefe-Osterhasen

Zutaten:

200 ml Milch
375 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
2 Eier
75 g Butter (zimmerwarm)
Hagelzucker und/oder gehackte Mandeln (für die Deko)

Zubereitung:

Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Mehl, Salz, Hefe und Zucker in einer Rührschüssel mischen. 1 Ei, lauwarme Milch und Butter zugeben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig mit den Händen kräftig durchkneten und zu einer Kugel formen. In die Schüssel zurückgeben, mit einem Küchentuch zudecken und etwa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich in dieser Zeit ungefähr verdoppeln. Ich stelle ihn dazu immer in den Backofen, bei ca. 40°.

Den Teig jetzt auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher Hasen ausstechen (wenn ihr keine Hasenform habt, könnt ihr euch auch eine Schablone aus Pappe basteln. Die müsst ihr dann nur auf den Teig legen und mit einem Messer die Hasen ausschneiden).

Backbleche mit Backpapier belegen und die Hasen mit einer Palette daraufsetzen. Das restliche Ei trennen. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die Hasen damit bestreichen. Hasen mit Hagelzucker oder den Mandeln bestreuen (was ihr lieber mögt, ich habe beides genommen) und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene 15 – 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Hefe-Osterhasen

süße Hefe-Osterhasen

Wünsch euch noch einen schönen und gemütlichen Sonntag!

Eure Jenni

Pie Pops & Mini Pies

Zu meiner Hochzeit wollte ich damals unbedingt Schokolollies und Cake Pops machen, aus Zeitnot ist daraus aber nie was geworden. Seither fristen die süßen Lollistiele ein einsames Dasein in meinem Backutensilienschrank. Damit sollte jetzt aber mal Schluss sein. Ich hab mich entschlossen sie für köstliche Pie Pops einzusetzen. Diese Dinger laufen mir zur Zeit ständig über den Weg und jetzt musste ich sie einfach mal ausprobieren. Immerhin sehen sie so hübsch aus. Nachdem ich aber nicht wusste, ob mir der erste Versuch gelingt und die Stiele auch am Ort ihrer Bestimmung bleiben oder womöglich gleich alles zusammenfällt, hab ich noch kleine Mini Pies ohne Stiele gemacht. Aber siehe da, die Lollies halten einwandfrei! Da wackelt nichts!
Ich glaube, ich werde sie schön verpacken und verschenken. Wieder mal ein perfektes „Geschenke aus der Küche“ Rezept. Ich glaube da mach ich für Ostern nochmal eine Ladung als Mitbringsel :)

Pie Pops und Mini Pies

Pie Pops

Zutaten für 14 Stück:

300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Ei
150 g Butter
14 TL Marmelade
etwas Milch
Puderzucker zum Bestäuben
7 Lollistiele

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Vanillezucker, Butter in Stückchen, Salz und ein Ei zugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen.

Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Für die Pie Pops:

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und 7 Kreise ausstechen. Diese auf das Backblech legen und jeweils einen Lollistiel mittig darauf fixieren und je einen Teelöffel Marmelade darauf verteilen. Jetzt erneut 7 Kreise ausstechen und bei diesen mit einem Miniausstecher, z.B. in Herzform, kleine Herzen ausstechen. Die Herzen aufbewahren und die Kreise auf die bereits vorbereiteten Kreise setzen. Mit einer kleinen Gabel den Rand der Pies eindrücken. Ei mit etwas Milch verquirlen und Pies damit bestreichen.
Pies im Ofen ca. 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Für die Mini Pies:

Wieder 7 Kreise ausstechen, auf das Backblech legen und je einen Teelöffel Marmelade darauf verteilen. Weitere 7 Kreise ausstechen und daraufsetzen. Jetzt kommen die übrigen Herzen von den Pie Pops zum Einsatz. Je ein Herz auf jeden Pie setzen. Den Rand wieder mit einer Gabel einstechen und mit der restlichen Ei-Milch-Masse bestreichen. Wieder für ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Pie Pops und Mini Pies auskühlen lassen und nach belieben mit Puderzucker bestäuben.

Pie Pops

Pie Pops und Mini Pies

Als mein Mann die kleinen Pies gesehen hat, war er nicht mehr aufzuhalten und hätte fast alle gleich weggefuttert. Gerade, dass ich noch welche für ein Foto für euch retten konnte :)

Lasst es Euch schmecken!

Eure Jenni

Herzige Cupcakes

Hab hier noch ein süßes Rezept für Euch. Ich wollte endlich mal wieder Cupcakes machen und warum das Frosting immer nur oben drauf packen und nicht mal Innen rein? Und wenn ihr dann auch noch kleine Plätzchenausstecher daheim habt, dann nichts wie ans Werk.
Die kleinen Dinger sind doch viel zu Schade zum gleich essen, also macht doch euren Allerliebsten mal wieder eine kleine Freude…

Herzige Cupcakes

Herzige Cupcakes

Zutaten für den Teig:

162 g Mehl
158 g Zucker
105 g weiche Butter
2 kleine Eier und 1 Eigelb
Mark einer Vanilleschote
140 ml Milch
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
12 Papierförmchen

Zutaten für das Frosting:

160 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
160 g Puderzucker
Rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auskleiden.
Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier und Eigelb zugeben und gut verrühren. Mark der Vanilleschote ebenfalls unter den Teig rühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch zugeben und so lange rühren bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Aber nicht zu lange rühren sont wird der Teig zäh.
Den Teig in die Förmchen geben und ca. 20 – 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit kann das Frosting zubereitet werden. Puderzucker mit Frischkäse verrühren, bis die Masse schön gleichmäßig ist und keine Klümpchen vom Puderzucker mehr zu sehen sind. Die Lebensmittelfarbe unterrühren und das Frosting kurz in den Kühlschrank stellen.
Die Cupcakes nun mit einem scharfen Messer waagrecht durchschneiden (oberhalb des Förmchenrandes). Sollten die Cupcakes nicht hoch genug sein, einfach aus den Förmchen lösen und dann erst durchschneiden. Mit einem Plätzchenausstecher jetzt kleine Herzen aus dem Deckel ausstechen. Die kleinen Herzen könnt ihr anderweitig verwenden. Das Frosting nun, mit einem kleinen Löffel, mittig auf die Cupcakes geben und den Deckel daraufsetzen. Eventuell noch Frosting in die Herzöffnung geben, falls sie noch nicht schön gefüllt sein sollten.

Herz Cupcakes

Herzige Cupcakes

Eigentlich eine schöne Valentinstagsidee aber jetzt wo Ostern vor der Tür steht, könnte man die Herzen auch durch kleine Hasen ersetzen.

Viel Spaß beim experimentieren! Eure Jenni

Süß und Sauer – Lemon Curd mit Zitronenkuchen

Kürzlich hab ich von meiner allerliebsten Arbeitskollegin ganz schicke Einmachgläser geschenkt bekommen. Die musste ich natürlich jetzt auch mal ausprobieren. Und was kommt rein? Kuchen im Glas und eine herrliche Lemon Curd (Zitronencreme). So eine Lemon Curd wollte ich eh immer schon mal machen, und was passt hier perfekt dazu, natürlich ein saftiger Zitronenkuchen.

Wenn ihr noch nach einem schönen Mitbringsel für den kommenden Osterbrunch sucht oder jemanden einfach nur eine kleine Freude machen wollt, dann finde ich diese kleinen Köstlichkeiten im Glas genau das Richtige. Man kann sie wunderschön verpacken und als Kombipaket (Lemon Curd & Zitronenkuchen) auch noch richtig kreativ ;)

Lemon Curd

Lemon Curd

Zutaten:

120 ml frisch gepresster Zitronensaft (etwa 2 Zitronen)
abgeriebene Schale einer Zitrone
3 Eigelb
120 g Zucker
5 EL Butter
Einmachglas (290 ml)

Zubereitung:

Die drei Eigelb in einen Topf geben. Zitronenabrieb, Zitronensaft und Zucker vorsichtig aufkochen bis der Zucker vollständig gelöst ist. Butter zugeben und schmelzen. Die heiße Masse vorsichtig, unter Rühren (Schneebesen), zum Eigelb geben. Diesen Topf dann auf die Herdplatte ziehen. Jetzt muss stetig, bei mittlerer Hitze, gerührt werden. Die Masse darf aber nicht mehr kochen, sonst flockt das Ei aus. So lange rühren bis die Masse dicklich und cremig wird. Bei mir hat das so ca. 15 bis 20 Minuten gedauert.

Die Lemon Curd in das Einmachglas füllen, abkühlen lassen. Nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren.

Lemon Curd und Zitronenkuchen aus dem Glas

Zitronenkuchen im Glas

Zutaten:

2 Eier (Größe M)
100 g Zucker
100 g Butter
1 TL Backpulver
100 g Mehl
frisch gepresster Saft von einer Zitrone
2 Einmachgläser (290 ml)

Zubereitung:

Einmachgläser fetten und mit Mehl ausstäuben. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schön schaumig rühren. Eier einzeln zugeben und unterrühren. Backpulver mit dem Mehl vermischen und unter die Masse heben. Zum Schluss noch den Zitronensaft unter die Masse mischen.
Den Teig in die Gläschen verteilen (sie sollten zu 2/3 gefüllt sein) und im Ofen bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen. Am Besten kurz vorher eine Stäbchenprobe machen. Die noch heißen Gläser verschließen.

Zitronenkuchen aus dem Glas

 

Lemon Curd und Zitronenkuchen aus dem Glas

Die Lemon Curd löffelweise auf den Kuchen geben und direkt aus dem Glas genießen! Ihr könnt den Zitronenkuchen auch in einer Springform oder Kastenform backen, dann einfach in der Mitte waagrecht durchschneiden und mit Lemon Curd füllen. Schmeckt sehr, sehr lecker!

Genießt das schöne Wetter! Eure Jenni