Ein Schokokuchen aus der Pfanne: Schokoladen-Omelette

Gestern habe ich mir ein wenig die Zeit mit Rezepte gucken vertrieben und ein wenig in meinen Zeitschriften gestöbert. Dabei bin ich auf dieses schöne Schoko-Omelette Rezept gestoßen. Ich hatte ja nicht wirklich lust auf Backen, ausnahmsweise ;) und da kam mir das gerade Recht. Schnell angerührt, schnell gebacken und super lecker. Ein kleiner Schokokuchen Ersatz! Ich hatte noch frische Erdbeeren zu Hause und zusammen mit der Sahne einfach göttlich. Da wird aus so einem „langweiligen“ Omelette ein richtig schickes Dessert.

Schokoladen-Omelette

Schokoladen-Omelette

Zutaten für 4 Stück:

8 EL Schokotröpfchen
400 ml Milch
200 g Mehl
4 Eier (Größe M)
1 Päckchen Vanillezucker
1-2 EL Zucker
1 Prise Salz
2 EL Kakao
Butter für die Pfanne

Schokoladen-Omelette

Schokoladen-Omelette

Zubereitung:

Milch, Eigelb, Mehl, Vanillezucker, Zucker, Salz, Mehl und Kakao gründlich verrühren. Teig für ca. 20 Minuten quellen lassen. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.

Butter in einer Pfanne (Durchmesser ca. 20-24 cm) zerlassen und ein viertel des Teiges einfüllen. 2 EL der Schokotröpfchen darauf streuen. Omelette ca. 3 Minuten backen, wenden und weitere 1-2 Minuten backen. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten.

Am besten schmeckt das Omelette wenn es frisch aus der Pfanne kommt. Entweder mit etwas Puderzucker und etwas geraspelter Schokolade oder frischer Sahne und Erdbeeren. Wer es besonders schokoladig mag, der kann noch mehr Schokotröpfchen auf dem Teig verteilen. Wenn man auf diese geschmolzenen Stückchen beißt, einfach nur herrlich :)

Schokoladen-Omelette

Schokoladen-Omelette

Schokoladen-Omelette

Schokoladen-Omelette

Wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Jenni

Wie isst man eigentlich eine Pfannkuchentorte?

Ich habe euch doch mal erzählt wie miserabel ich im Pfannkuchen backen bin. Wenn man aber einen Mann hat der so schrecklich gerne Pfannkuchensuppe isst, kommt man da nicht drum rum. Inzwischen sind meine Pfannkuchen aber recht ansehnlich geworden und nachdem ich immer schon mal eine Pfannkuchentorte machen wollte, habe ich gestern gleich die dreifache Menge vom Rezept gemacht. Das war eine Arbeit, ich bin eine gefühlte Ewigkeit in der Küche gestanden… ;) Zum Glück hab ich es dann auch geschafft 6 Stück zu bekommen die 1. gleich groß, 2. nicht zu hell oder zu dunkel und 3. ohne Löcher/Risse geblieben sind ;) Gefüllt habe ich die Pfannkuchen dann mit einer leckeren Creme aus Nougat und weißer Schokolade. Aber als wir uns dann über die Torte hergemacht haben, hab ich mir doch die Frage stellen müssen wie man das denn eigentlich so verspeist. Es klingt nämlich leichter als wie es in Wirklichkeit ist. Ich habe dann drei verschiedene Methoden herausgefunden:
Variante I: Man isst die Torte wie einen normalen Kuchen. Nun ja, hier sieht der Teller nach nur einem Bissen wie ein Schlachtfeld aus…
Varinate II: Mit Messer und Gabel. Sieht merkwürdig aus, funktioniert aber prima. Ein ordentlicher Teller und alles blitzsauber auf der Gabel…
Variante III: Schichtweise. Man zerlegt die Torte in ihre Lagen und isst jeden Pfannkuchen einzeln. Eine sehr lustige Vorgehensweise…

So genug vom Pfannkuchentorten-1×1. Am besten ihr probiert es selber aus und ganz egal wie man es nun macht, köstlich schmecken tut sie auf alle Fälle, versprochen :)

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Zutaten:

Für die Pfannkuchen

2 Eier (Größe M)
120 g Mehl
1 Prise Salz
300 ml Milch

Für die Füllung

100 g schnittfestes Nougatmasse
100 g weiße Schokolade
400 g Doppelrahmfrischkäse
250 g Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
200 g Puderzucker

Ausserdem

25 g Palmin
150 g Schlagsahne
75 g Vollmilchschokolade + etwas zum Bestreuen
75 g weiße Schokolade + etwas zum Bestreuen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Zubereitung:

Für die Pfannkuchen Eier, Mehl, Milch und 1 Prise Salz gründlich mit dem Schneebesen verrühren. Den Teig anschließend für eine halbe Stunde rasten lassen.
Aus dem Teig nun 6 Pfannkuchen backen. Meine Pfannkuchen hatten eine Durchmesser von ca. 20 cm. Sollte der Teig zu dickflüssig sein, einfach noch etwas Milch hinzufügen. Das Rezept ist das altbewährte von meiner Mama und sie macht den Teig immer nach Gefühl, daher ist die Mengenangabe für die Milch nicht exakt bemessen. Die Pfannkuchen danach auskühlen lassen.

Für die Füllung Nougat und weiße Schokolade getrennt in einem warmen Wasserbad schmelzen. Frischkäse und Puderzucker verrühren und halbieren. Unter eine Hälfte die weiße Schokolade und unter die andere Hälfte das Nougat rühren. Sahne steif schlagen und dabei den Festiger einrieseln lassen. Die Sahne unter die Cremes heben.

Einen Pfannkuchen auf eine Tortenplatte setzen und ca. 2-3 EL der Nougatcreme darauf streichen. Einen Pfannkuchen darüber legen und mit der weißen Creme bestreichen. Den Vorgang solange wiederholen bis alle Pfannkuchen aufgebraucht sind. Auf den letzten Pfannkuchen ebenfalls noch Creme streichen. Die Torte für 4 Stunden kalt stellen.

Für den Guss Vollmilchschokolade und weiße Schokolade grob hacken. 75 g Sahne, 12,5 g Palmin und Vollmilchschokolade in einem kleinen Topf erwärmen und und unter Rühren schmelzen. Die weiße Schokolade auf die selbe Weise verarbeiten. Den Guss nun ca. 20 Minuten abkühlen lassen.

Die Pfannkuchentorte mit dem Vollmilchschokolde-Guss überziehen und trocknen lassen. Den Guss aus der weißen Schokolade darüber geben und wieder trocknen lassen. Torte zum Schluss mit Schokoröllchen bestreuen.

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Pfannkuchentorte mit zweierlei Schokoladen

Eure Jenni

 

Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen sind doch einfach was richtig leckeres oder? Habe ich als Kind schon geliebt und esse ich heute noch sooo gerne. Am liebsten natürlich süß mit Marmelade oder Nutella. Die Besten macht natürlich meine Mama. Nicht zu hell, nicht zu dunkel, nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu dick, nicht zu dünn. Eben genau richtig ;) Ich dagegen habe es mit Pfannkuchen machen so gar nicht. Die ersten werden immer viel zu dunkel, das Wenden klappt auch nie wirklich und überhaupt bin ich immer etwas zu faul, dauert mir einfach zu lang bis endlich alle gebacken sind. Aber ich habe jetzt ein Rezept gefunden, das ist genau das richtige für mich :) Pfannkuchen-Törtchen aus dem Backofen! Einfach Teig anrühren, in das Muffinblech füllen und vor sich hin backen lassen. Wunderbar sag ich euch. Die kleinen Küchlein bekommen dabei eine kleine Mulde die man schön mit allem möglichen füllen kann. Auch mit Nutella und Marmelade. Ich habe mich mal für eine Puddingcreme-Füllung mit Himbeeren entschieden. Erst war ich unsicher, ob der Pfannkuchenteig geschmacklich auch mit dem aus der Pfanne mithalten kann aber ich war richtig überrascht, denn er hat fantastisch geschmeckt. Ein ganz tolles Rezept wie ich finde :)

 Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen-Törtchen

Zutaten:

Für den Pfannkuchenteig

2 Eier (Größe M)
150 ml Milch
1 Prise Salz
1 EL Zucker
1/2 TL Zitronenabrieb
130 g Mehl
6 TL Butterschmalz

Für die Füllung

350 ml Milch
1 Packung Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
6 EL Zucker
1 Schälchen frische Himbeeren
200 g Schmand

Puderzucker zum Bestäuben

Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen-Törtchen

Zubereitung:

Für die Pfannkuchen Eier, Milch, 150 ml Wasser, Zucker, Salz und Zitronenabrieb mit den Schneebesen des Handrührgeräts verrühren. Mehl auf die Eiermilch sieben und auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig verrühren. 15 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. In jede Mulde eines 12er Muffinblechs 1/2 TL Butterschmalz geben und 5 in den heißen Ofen stellen. Herausnehmen und den Teig gleichmäßig auf die 12 Vertiefungen verteilen. Bei 200° auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Die Törtchen aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Für die Füllung Puddingpulver mit 3 EL Zucker und 6 EL Milch glatt rühren. Restliche Milch aufkochen, von der Platte nehmen, angerührtes Puddingpulver einrühren und unter Rühren noch eine Minute kochen lassen. In eine Schüssel füllen und direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken, so entsteht keine Haut. Pudding abkühlen lassen.

Schmand und 3 EL Zucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts aufschlagen und unter den Pudding rühren. Himbeeren verlesen und halbieren oder vierteln. Himbeeren unter die Creme heben und die Törchen damit befüllen. Mit Puderzucker bestäuben.

Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen-Törtchen

Pfannkuchen-Törtchen

Eure Jenni

 

Zimt-Aprikosen-Kordeln mit Mandeln

Heute hatte ich mal wieder eine rießen große Lust auf Hefegebäck. Das gibt es bei mir  ja wirklich sehr selten, bin wohl einfach zu faul auf den Teig immer so lange warten zu müssen. Aber heute war ich voll motiviert und hab mich sofort ans Werk gemacht. Raus gekommen sind dann diese süßen Kordeln. Die sehen doch toll aus oder? Gefüllt sind sie mit einer köstlichen Aprikosen-Zimt-Masse und Mandeln. Ein wenig Zeit sollte man für das Rezept schon übrig haben, aber die Teilchen sind jede Minute wert. Wenn ihr Hefegebäck mögt, dann ist das genau das Richtige. Mein Papa jedenfalls war begeistert und hat fast alle alleine vernichtet ;)

Zimt-Aprikosen-Kordeln mit Mandeln

Zimt-Aprikosen-Kordeln

Zutaten für 15 Stück:

450 g Mehl
60 g + 1 EL + 40 g Zucker
1 Prise Salz
75 g + 150 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
200 ml Milch
1 Döschen gemahlener Safran
1⁄2 Würfel (21 g) frische Hefe
2 EL + 80 g Mandelblättchen
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
175 g Aprikosenkonfitüre
Hagelzucker

Zimt-Aprikosen-Kordeln

Zimt-Aprikosen-Kordeln

Zubereitung:

Für den Teig 450 g Mehl, 60 g Zucker, Salz, 75 g Butter und 1 Ei in eine Schüssel geben. Milch mit Safran erwärmen, Hefe darin auflösen, zum Mehl geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig ver­kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen (z.B. im Backofen bei 40°).

1 EL Zucker und 2 EL Mandelblättchen in einer Pfanne unter Rühren erhitzen, bis der Zucker leicht karamellisiert. Auf ein Stück Backpapier streichen und abkühlen lassen.

Für die Füllung 150 g Butter mit 40 g Zucker, Vanillezucker und Zimt cremig rühren. Konfitüre unterrühren. Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig (ca. 35 x 45 cm) ausrollen. Teigplatte mit Fruchtmasse bestreichen und mit übrigen Mandelblättchen bestreuen. Von der langen Seite her zweimal überklappen, so dass ein ca. 8 cm schmales Rechteck entsteht.

Das Rechteck (ca. 8 x 45 cm) in ca. 15 Streifen (à ca. 3 cm) schneiden. Jeden Streifen etwas in die Länge ziehen und beide Enden entgegengesetzt verdrehen, so dass Kordeln entstehen. Auf zwei mit Backpapier aus­gelegte Bleche legen und 10 Minuten gehen lassen.

1 Ei verquirlen und die Kordeln damit bestreichen. Mit Hagelzucker und den karamellisierten Mandeln bestreuen. Im heißen Ofen bei 200° (Ober-/Unterhitze) 10–12 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zimt-Aprikosen-Kordeln

Zimt-Aprikosen-Kordeln

Zimt-Aprikosen-Kordeln

Zimt-Aprikosen-Kordeln

 Eure Jenni

Apfel-Zimt-Teilchen zum Sonntagsfrühstück

Am Sonntag gabs bei uns mal wieder so ein richtig großes Frühstück mit allem drum und dran. Unter der Woche gibts bei uns so gut wie nie Frühstück, dafür wird es dann am Wochenende umso mehr ausgedehnt. Frische Semmeln vom Bäcker, Müsli, Joghurt, Obstsalat, Omelett, Rösti mit Lachs, frisch gepresster Orangensaft und natürlich Marmelade, Käse, Schinken und was man sich sonst noch wünschen kann. Damit auch was Süßes dabei ist, hab ich noch leckere Apfel-Zimt-Teilchen gebacken. Normal holen wir die immer vom Bäcker aber nachdem ich Sonntag eh schon so früh raus musste, hat es sich angeboten mal selber welche zu machen. Aber früh aufstehen wäre dafür gar nicht nötig gewesen, die süßen Teilchen waren nämlich in nullkommanix fertig. Also das perfekte Rezept für ein Sonntagsfrühstück. Mit denen vom Bäcker konnten sie locker mithalten und lauwarm aus dem Ofen natürlich nochmal so köstlich!

Apfel-Zimt-Teilchen

Apfel-Zimt-Teilchen

Zutaten für 6 Stück:

2 kleine Äpfel
1 EL Zitronensaft
35 g Butter
1 Ei (Größe M)
35 g + 20 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 g Mehl
1/4 Päckchen Backpulver
50 ml Milch
1/2 TL Zimt

Apfel-Zimt-Teilchen

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft vermischen.

Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Die Butter zerlassen. Ei, Vanillezucker und 35 g Zucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts einige Minuten cremig aufschlagen.

Mehl und Backpulver mischen, zur Zucker-Ei-Masse sieben und zusammen mit der Milch und der weichen Butter kurz unterrühren. Die Äpfel unter den Teig heben. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln 6 Häufchen auf das Backblech setzen. Zimt und 20 g Zucker vermischen und über die Teilchen streuen. Im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und lauwarm genießen. Marmelade passt übrigens auch sehr gut dazu.

Apfel-Zimt-Teilchen

Apfel-Zimt-Teilchen

Apfel-Zimt-Teilchen

Apfel-Zimt-Teilchen

Eure Jenni

 

Das perfekte Brioche

Vor ungefähr 2 Jahren haben wir Urlaub in Frankreich gemacht. Ein wunderschönes Land, vor allem was das Essen betrifft. Ich glaube ich habe mich in den beiden Wochen ausschließlich von Baguette, Pain au Chocolat und Pain au Lait ernährt. An wirklich  jeder Ecke findet man dort so eine wunderbare Boulangerie. Und es ist wahrhaftig kein Klischee, dass in Frankreich jeder mit einem Baguette unterm Arm rum läuft, das ist wirklich so :) Seither bin ich jedenfalls vernarrt in diese köstlichen süßen Brioches. Wieder zurück in Bayern konnte ich zwar erstmal keine Backwaren mehr sehen aber so ein Brioche wollte ich trotzdem unbedingt ausprobieren. Tja, ich wollte, doch sämtliche Versuche scheiterten. Entweder ist der Teig überhaupt nicht aufgegangen oder sie waren viel zu fest und gar nicht fluffig oder vom Geschmack einfach furchtbar. Irgendwann hab ich es dann aufgegeben. Zwei Jahre an einem Gebäck rum probieren, dass ist mir wirklich noch nie passiert. Gestern hab ich mich dann wieder zu einem Versuch hinreißen lassen. Ich habe nämlich das Brioche Rezept schlechthin gefunden. Das Rezept ist von Aurélie von Französisch Kochen. Erst war ich skeptisch, nach all den Versuchen kein Wunder, doch es ist perfekt geworden. Der Teig hat sich wunderbar kneten lassen und ist in windeseile aufgegengen. Als ich es dann aus der Form gelöst habe, hab ich beim fühlen schon gemerkt wie luftig leicht und fluffig es sein muss. Endlich hat es geklappt, 2 Jahre später ;)
Ich habe es heute zum Muttertagsfrühstück serviert und alle beiden Mamas waren begeistert, es ist nichts mehr übrig geblieben.

Das perfekte Brioche

Brioche

Zutaten:

500 g Mehl
60 g Zucker
60 g Butter
1 Ei
1 Päckchen Trockenhefe
250 ml lauwarme Milch
1/2 TL Salz

1 Eigelb zum Einpinseln
Hagelzucker zu Bestreuen

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Trockenhefe vermischen. Die lauwarme Milch und das Ei zugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts etwas verkneten. Die Butter in Stücken und das Salz zugeben. Den Teig jetzt so lange kneten bis er schön elastisch und geschmeidig ist. Aurélie hat ihn 20 Minuten bearbeitet, ich habe nur max. 10 Minuten geknetet. Der Teig war dann bereits sehr schön. Teig jetzt zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen (ich habe ihn dazu bei niedriger Temperatur (ca. 40° in den Backofen gestellt).
Teig jetzt nochmal 3 Minuten kneten, in eine gefettete Kastenform geben und nochmal 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Teig mit Eigelb bepinseln und mit etwas Hagelzucker bestreuen. Im Ofen ca. 30 – 40 Minuten backen. Ich habe ihn zum Schluss mit Alufolie abgedeckt, da er oben sonst zu dunkel geworden wäre.
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Brioche

weltbestes Brioche

Brioche

Ich liebe das Brioche ja pur ganz besonders aber auch richtig lecker ist es natürlich mit Marmelade oder auch Nutella. Einfach perfekt zum Frühstück, so kann der Tag los gehen :)

Eure Jenni

Fluffige Hefe-Mohnbrötchen mit Gelinggarantie

Wie wärs denn mal mit selbstgebackenen Brötchen? Ich hab ein ganz tolles und einfaches Rezept für euch. Mit frischer Hefe aber absolut gelingsicher. Mein Lieblingsrezept!! Die Brötchen sind außen schön knusprig und innen wunderbar weich und herrlich fluffig. Bei uns gabs die leckeren Dinger gestern Abend zur Brotzeit und es sind kaum welche übrig geblieben :)

Und wisst ihr was das schöne ist am Brot backen, die ganze Wohnung duftet nach frischem Gebäck, wie in der Backstube. Diesen Duft liebe ich einfach :)

Und falls ihr keinen Mohn mögt, könnt ihr den auch weg lassen, oder ihr nehmt stattdessen z.B. Sesam.

Hefe-Mohnbrötchen

Mohnbrötchen

Zutaten für 12 Stück:

1/2 Würfel Hefe (ca. 20 g)
1 TL Zucker
400 g Mehl
1 TL Salz
1 EL weiche Butter
1 Ei
2 EL Milch
Mohnsamen zum Bestreuen

Zubereitung:

Hefe zerbröckeln und mit Zucker und 225 ml lauwarmen Wasser verrühren. Mit Mehl, Salz und der Butter mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig mit den Händen kräftig durchkneten, in 12 gleich große Stücke teilen, Kugeln formen und in die Vertiefungen eines gefetteten 12er Muffinblechs legen. Abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei mit Milch verquirlen, die Brötchen damit dünn einstreichen und mit dem Mohn bestreuen. Brötchen ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und dann aus der Form lösen.

Mohnbrötchen

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Mohnbrötchen

Für alle die kein Muffinblech haben, ich habe die Brötchen auch schon ohne gebacken, das ist kein Problem, funktioniert auch!

Eure Jenni

Ein Hefezopf für den Osterhasen

Bin die Tage auf den schönen Blog Tina’s Tausendschön gestoßen. Tina lädt dort noch bis morgen zu ihrem ersten Blogevent Ach, du dickes Ei! ein.

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Sie sucht nach tollen Rezepten die beim Osterbrunch auf keinen Fall fehlen dürfen. Bei uns stand heute morgen ja auch wieder der alljährliche Osterbrunch auf dem Programm, da kam Tina’s Blogevent wie gerufen.

Ein Haufen leckerer Sachen standen heute auf dem Tisch, vom süßen Osterlamm und meiner Rüblitorte bis zu herrlich duftendem, selbstgemachtem Brot und Aufstrichen. Und natürlich war auch noch ein leckerer Hefezopf dabei. So ein Hefezopf ist für mich ein absolutes Muss an Ostern und zum Brunch passt dieser doch perfekt. Ich weiß, so ein Zopf ist der Klassiker schlechthin und eigentlich nichts besonderes aber ich liebe ihn einfach. Diesmal hatte ich ihn mit leckeren Aprikosen gefüllt und oben drauf kam dann noch Haselnuss-Krokant und Hagelzucker. In der süßen Variante mag ich ihn einfach besonders gern. Bin eh total Happy, dass er mir so gut gelungen ist. Ich habe frische Hefe verwendet, damit hab ich ja nicht immer so viel Glück wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt… Aber dieser war wirklich sehr, sehr lecker. Der Teig ist diesmal auch besonders schön aufgegangen :)

Hefezopf mit Aprikosenfüllung

Hefezopf mit Aprikosen

Zutaten:

75 g Butter
200 ml Milch
1 Würfel frische Hefe
1 EL + 75 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M)
200 g getrocknete Soft-Aprikosen
100 g Haselnuss-Krokant
2 EL Aprikosen-Konfitüre
1-2 EL Hagelzucker

Zubereitung:

Butter schmelzen, Milch zufügen und lauwarm erwärmen. Die Hefe, 1 EL Zucker und 100 ml der Milchmischung verrühren. Mehl, Salz und 75 g Zucker in einer Schüssel vermengen und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe-Milch hineingießen, mit etwas Mehl vom Rand verrühren und mit Mehl bedecken. Zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.

Übrige Milch und Eier zugeben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Aprikosen klein schneiden. 1 EL Krokant beiseitelegen. Übrigen Krokant mit 1 EL Konfitüre und Aprikosen verrühren. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 30 x 40 cm) ausrollen. Teig längs dritteln. Füllung dritteln und auf je eine Streifen-Längsseite verteilen. Füllung einrollen. Teigenden zusammendrücken und locker zu einem Zopf flechten. Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für ca. 15 Minuten gehen lassen.

Den Zopf im vorgeheizten Backofen bei 175° Ober-/Unterhitze 25 bis 30 Minuten backen. Sollte er zu dunkel werde, evtl. mit Alufolie abdecken. 1 EL Konfitüre aufkochen. Hefezopf aus dem Ofen nehmen und mit der Konfitüre bepinseln. Mit übrigem Krokant und Hagelzucker bestreuen und auskühlen lassen.

Und wenn ihr nicht warten könnt, lauwarm schmeckt er besonders gut!

Hefezopf mit Aprikosen

Hefezopf mit Aprikosen

Hefezopf mit Aprikosen

 Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch noch Lust mitzumachen, hier gehts zu Tina’s Event #achdudickesei

Eure Jenni

 

Bambi-Blätterteigtaschen mit Marmelade

Heute hab ich es endlich mal geschafft mein viel zu vollgestopftes Gefrierfach auszuleeren. Da kommen einem Sachen entgegen, das glaubt ihr gar nicht. Undefinierbare Soßen und Suppen die ich mal vor einer Ewigkeit eingefroren hatte. Einiges davon ist gleich mal Richtung Mülleimer gewandert. In Zukunft sollte ich mir angewöhnen das Einfrierdatum darauf zu schreiben, und am besten noch was es überhaupt sein soll. Ganz im hintersten Eck hab ich dann noch eine Packung Blätterteig gefunden. Der nicht abgelaufen war! Aber wohl kurz davor ;) Also, was tun damit? Ich hab dann angefangen nach Blätterteigrezepten zu suchen, natürlich hatte ich zutatentechnisch davon nichts im Haus. Kurzerhand hab ich mir dann selber etwas zusammengebastelt. Frischkäse und Marmelade hat der Kühli hergegeben, auf der Semmel liebe ich diese Kombination also wieso nicht auch mit Blätterteig. Das ganze noch schön mit Zucker bestreuen und fertig! Ein super Last-Minute-Dessert, wenn sich mal spontan Besuch ankündigt. Ich hatte nicht auf die Uhr geschaut, aber gefühlt waren es 5 Minuten Arbeitszeit.

Bambi-Blätterteigtaschen mit Marmelade

Blätterteigtaschen

Zutaten für 4 Stück:

Blätterteig (TK)
4 – 8 EL Erdbeermarmelade
8 EL Frischkäse (Doppelrahmstufe)
1 Eigelb
etwas brauner Zucker zum bestreuen

Zubereitung:

Blätterteig etwas antauen lassen. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Vom Blätterteig 8 Quadarate mit 10 x 10 cm formen und 4 Quadrate auf das Backblech legen. Jedes Quadrat mit 2 EL Frischkäse bestreichen und anschließend 1 – 2 EL Marmelade hinzufügen.
Von den restlichen 4 Quadraten, mit einem Plätzchenausstecher (ich hatte ein Bambi), die Motive ausstechen, beiseite legen und den Deckel auf die belegten Quadrate setzen. Mit einer Gabel den Rand rundherum einstechen und die Taschen mit dem Eigelb einstreichen. Zum Schluss noch mit etwas braunem Zucker bestreuen.
Die Blätterteigtaschen ca. 20 bis 25 Minuten goldbraun backen.

Blätterteigtaschen mit Marmelade

Bambi-Blätterteigtaschen

Ich kann euch sagen, Frischkäse und Marmelade passt nicht nur auf die Semmel. Die kleinen Taschen haben ganz, ganz lecker geschmeckt! Resteverwertung vom Feinsten :)

Eure Jenni

Süße Hefe-Osterhasen

Seid ihr auch schon in Osterstimmung? Ich freu mich auf jedenfall schon rießg drauf und überlege auch schon fleißig was ich alles für unseren Osterbrunch backen könnte. So viele Ideen aber zu wenig Zeit und überhaupt, wer sollte das auch alles essen ;)

Heute hab ich mich mal wieder an einem Hefeteig versucht. Hefe und Ich, ja das ist so eine Sache… Entweder wird  es überragend gut oder es ist ungenießbar und wandert am besten gleich in den Müll. Ich könnte ja behaupten es liegt am Rezept aber ich will ja nicht schummeln. Was ich wirklich falsch mache, ich weiß es bis heute nicht. Aber wenn ein Hefeteig-Experte unter euch ist, ich bin für jeden Tipp dankbar, lasst es mich wissen :)
Heute hatte ich aber keinen Grund mich zu beklagen, es hat alles perfekt geklappt. Die kleinen Hasen sind wunderbar luftig, locker, leicht und einfach unwiderstehlich gut geworden :)
Allerdings habe ich Trockenhefe verwendet, habe ja das Gefühl, dass es damit immer funktioniert. Aber das ist auch wiedermal so ein Rätsel. Warum nimmt man mal Trockenhefe und wann die frische Hefe und wieso und überhaupt??? Fragen über Fragen…

Aber kommen wir zum Rezept…

Süße Hefe-Osterhasen

süße Hefe-Osterhasen

Zutaten:

200 ml Milch
375 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
2 Eier
75 g Butter (zimmerwarm)
Hagelzucker und/oder gehackte Mandeln (für die Deko)

Zubereitung:

Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Mehl, Salz, Hefe und Zucker in einer Rührschüssel mischen. 1 Ei, lauwarme Milch und Butter zugeben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig mit den Händen kräftig durchkneten und zu einer Kugel formen. In die Schüssel zurückgeben, mit einem Küchentuch zudecken und etwa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich in dieser Zeit ungefähr verdoppeln. Ich stelle ihn dazu immer in den Backofen, bei ca. 40°.

Den Teig jetzt auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher Hasen ausstechen (wenn ihr keine Hasenform habt, könnt ihr euch auch eine Schablone aus Pappe basteln. Die müsst ihr dann nur auf den Teig legen und mit einem Messer die Hasen ausschneiden).

Backbleche mit Backpapier belegen und die Hasen mit einer Palette daraufsetzen. Das restliche Ei trennen. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die Hasen damit bestreichen. Hasen mit Hagelzucker oder den Mandeln bestreuen (was ihr lieber mögt, ich habe beides genommen) und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene 15 – 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Hefe-Osterhasen

süße Hefe-Osterhasen

Wünsch euch noch einen schönen und gemütlichen Sonntag!

Eure Jenni