Die „blitzschnelle superduper“ Spargel-Kartoffelsuppe

Dieses Jahr gab es bei mir noch gar keine Spargelsuppe, also höchste Zeit mal eine zu machen. Spargel hatte ich sowieso zu genüge daheim, sowohl grünen als auch weißen und sonst braucht man ja kaum etwas für so ein Süppchen. Meistens bin ich nur immer etwas zu faul weil viele doch relativ aufwendig sind. Hier hab ich ein Rezept, das wirklich super schnell gemacht ist und dabei so unglaublich lecker ist. Eine meiner absoluten Lieblingssuppen.

Spargel-Kartoffelsuppe

Spargel-Kartoffelsuppe

Zutaten:

700 g weißer Spargel
400 g Kartoffeln (mehlig kochende)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Butter
4 Lorbeerblätter
350 ml Milch
300 – 500 ml Hühnerbrühe
Salz
Pfeffer
Zucker
Zitronensaft

Zubereitung:

Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und in Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Zwiebel schälen und würfeln.

Butter in einem Topf erhitzen und Spargel, Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln ein paar Minuten dünsten. Mit Milch und Brühe ablöschen. Lorbeer und 1 Prise Zucker und etwas zugeben. Aufkochen und ohne Deckel bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Lorbeer entfernen und alles mit dem Schneidstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Wer mag kann auch noch etwas Sahne mit einrühren.

Ich wünsch euch noch einen schönen und entspannten Sonntagabend!

Eure Jenni

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Seid ihr gestern auch schön in den Mai getanzt? Das Wetter hier erinnert ja heute eher an Herbst als an den Wonnemonat. Aber wenn es Draussen schon so eklig ist, sollte man es sich wenigstens kulinarisch ein wenig frühlingshaft machen. Bei uns gibt es heute unser Lieblingsgemüse! Spargel und Spinat, glücklich vereint mit leckerer Vollkornpasta, Parmesan und ein paar aromatischen Mandeln. Da muss man ja gute Laune bekommen, trotz Regen… ;)

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Zutaten für 2 Portionen:

200 g Vollkornpasta
300 g weißer Spargel
100 g Babyspinat
1 Schalotte
1-2 EL Mandelblättchen
Butter
Salz
Pfeffer
Muskat (gemahlen)
1-2 EL Parmesan (am Stück und gehobelt) + etwas zum bestreuen

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich kochendem Wasser, laut Packungsanweisung, bissfest garen. In einem Sieb gut abtropfen lassen.

Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und schräg in 1 cm breite Stücke schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln.

Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Mandelblättchen goldgelb rösten, Nudeln zugeben und unter Wenden kurz anbraten. In einer zweiten großen Pfanne ebenfalls etwas Butter erhitzen und Schalotten und Spargel ein paar Minuten anbraten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nudel-Mandel-Mischung und 1-2 EL Parmesan zugeben, alles vermischen. Nochmals abschmecken, auf den Tellern anrichten und mit Parmesanspänen bestreuen.

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Vollkornpasta mit Spargel und Babyspinat

Habt noch einen schönen 1. Mai, eure Jenni

Conchiglioni mit Ricotta-Erbsenmousse und Parmesan

Ich habe ja ein absolutes Lieblingsgericht, Nudeln, und diese in sämtlichen Variationen. Ob als Lasagne, nur mit einer leckeren Sauce oder etwas ausgefallener als Pastasotto. Pasta schmeckt einfach immer :) Natürlich schaue ich ständig nach neuen Rezepten, soll ja nicht langweilig werden. Irgendwann letztes Jahr habe ich dann dieses tolle Rezept von Essen&Trinken entdeckt. Ich wollte es immer nachkochen aber ich habe nirgendwo diese Paccheri bekommen und ich wollte es unbedingt genau mit dieser Pasta-Sorte machen. Vor kurzem war ich dann nach langer Zeit mal wieder im Spina, ein italienischer Feinkost-Großhandel, dort hatten sie natürliche diese Paceri aber ich hatte mein Rezept gar nicht mehr im Kopf und habe natürlich keine gekauft. Diese Woche bin ich dann zufällig wieder darüber gestolpert und dann war es mir egal, jetzt musste ich sie einfach machen. Statt der Paccheri habe ich einfach Conchiglioni (große Muschelnudeln) verwendet, die sind perfekt zum Füllen. Das hätte ich doch gleich von Anfang an so machen sollen, aber manchmal muss es wohl einfach komplizierter sein ;) Das Rezept nachzukochen hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, unglaublich lecker und die Füllung ist wirklich ein Traum. Werde ich bestimmt mal machen wenn wir Freunde zum Essen bei uns haben, dafür finde ich es richtig toll. Als Beilage oder als kleine Vorspeise kommt es bestimmt auch sehr gut an.

Conchiglioni mit Ricotta-Erbsenmousse und Parmesan

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Zutaten für 4 Portionen:

400 g TK-Erbsen
ca. 200 g Conchiglioni (große Muschelnudeln)
60 g Ricotta
30 g Semmelbrösel
40 g Parmesan (fein gerieben)
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
Olivenöl
10 g Butter

gefüllte Muschelnudeln

gefüllte Muschelnudeln

gefüllte Muschelnudeln

Zubereitung:

Die Erbsen in kochendem Wasser ca. 2 Minuten blanchieren, in ein Sieb gießen und abschrecken. Gut abtropfen lassen. Pasta laut Packungsanweisung in reichlich kochendem Wasser bissfest garen. In ein Sieb gießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

Erbsen, Ricotta, Semmelbrösel und 30 g Parmesan in ein hohes Gefäß geben und mit dem Schneidstab fein pürieren. Mit Salz (nicht zu zaghaft sein), Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen. Masse in einen Einwegspritzbeutel (Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke) geben. Das Ricotta-Erbsenmus gleichmäßig in die Conchiglioni spritzen.

Eine flache Auflaufform mit etwas Olivenöl einpinseln. Conchiglioni dicht an dicht in die Form setzen. Butter zerlassen und die Conchiglioni damit bepinseln. Im vorgeheizten Backofen bei 160° (Ober-/Unterhitze) auf der zweiten Schiene von unten 20 Minuten backen. Nach 10 Minuten herausnehmen, mit dem restlichen Parmesan bestreuen und zu Ende backen. Conchiglioni aus dem Ofen holen, mit etwas Parmesan bestreuen und sofort servieren.

gefüllte Muschelnudeln

gefüllte Muschelnudeln

gefüllte Muschelnudeln

gefüllte Muschelnudeln

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch, eure Jenni

Einer der Besten: Italienischer Linsentopf

Früher war ich ja gar kein Fan von Linsen. Hab die Dinger immer nur für meinen Mann gemacht, der war schon immer verrückt danach, vor allem nach dem Sport. Irgendwann hab ich dann meine Vorliebe für rote Linsen entdeckt, vor allem als Suppe und zusammen mit Kokosmilch ein wahrer Gaumenschmaus. Aber inzwischen finde ich immer mehr Rezepte für braune Linsen, die richtig, richtig lecker sind. Vor kurzem habe ich den Italienischen Linsentopf hier gefunden und er kam sofort in mein Kochbuch für Lieblingsrezepte. Und da kommen wirklich nur Sachen rein die ich wirklich klasse finde und dementsprechend oft koche. Ein richtig tolles Geschmackserlebnis und das bei relativ wenig Zutaten, so muss es sein :)

Italienischer Linsentopf

Italienischer Linsentopf

Zutaten für 4 Portionen:

200 g Kartoffeln (festkochend)
250 g Möhren
150 g Knollensellerie
100 g Petersilienwurzel
2 Schalotten
Olivenöl
1 EL Tomatenmark
150 g Tellerlinsen
3 Lorbeerblätter
70 g Pancetta (ersatzweise durchwachsener Speck)
Salz
Pfeffer
1-2 TL getrocknete Petersilie
1-3 EL Balsamico-Essig

Italienischer Linsentopf

Zubereitung:

Kartoffeln, Möhren, Knollensellerie und Petersilienwurzel schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln.

Pancetta würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen und Pancetta darin bei mittlerer Hitze anbraten. Gemüse und Schalotten zugeben und ca. 3 Minuten unter Rühren dünsten. Tomatenmark unterrühren. Linsen, Lorbeer und 1 Liter kochend heißes Wasser zugeben. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 30 Minuten köcheln lassen.

2 Kellen vom Eintopf abnehmen, mit dem Schneidstab fein pürieren und zurück zum Eintopf geben. Petersilie zugeben. Mit dem Balsamico abschmecken und evtl. nochmal mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Italienischer Linsentopf

Lasst es euch schmecken!

Eure Jenni

Pasta à la Ratatouille

Gestern musste ich mal wieder für neuen Ratatouille Nachschub sorgen. Da wird dann immer ein richtig großer Topf gekocht, das sich das Schnippeln auch lohnt ;) Denn das gehört nun wahrlich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, wobei das Gemüse schneiden sogar ziemlich entspannend sein kann. Nur Knoblauch und Zwiebeln machen mich immer wahnsinnig… Ratatouille muss bei uns einfach immer auf Vorrat sein! So Abends nach dem Sport oder wenn man einfach nur mal eine Kleinigkeit mag ist das einfach perfekt. Gestern hatte ich aber unglaublich Lust auf Nudeln, also hab ich mir etwas Gemüse abgezweigt und einen kleinen Ratatouille-Pasta-Topf gemacht. Noch frisch geriebener Parmesan oben drauf und fertig ist ein richtig leckeres Essen :)

Pasta à la Ratatouille

Ratatouille

Zutaten:

1 rote Paprika
1 Zucchini
1 Aubergine
1 Packung passierte Tomaten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
ca. 1 EL Balsamico-Essig
Salz
Pfeffer
3 Lorbeerblätter
200 g Pasta
frisch geriebener Parmesan

Ratatouille

Ratatouille

Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich kochendem Wasser, laut Packungsanweisung, bissfest garen und anschließend in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln bzw. fein hacken. Gemüse putzen und in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin ein paar Minuten dünsten. Gemüse zugeben und ebenfalls für ein paar Minuten mitdünsten. Die passierten Tomaten und die Lorbeerblätter zugeben, aufkochen und ca. 10 Minuten leise köcheln lassen.

Balsamico vorsichtig zugeben (lieber erst weniger und probieren ob es reicht). Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Salz braucht man nicht sparen. Das Ratatouille verträgt einiges ;)

Zum Schluss noch die Nudeln untermengen und mit dem frischen Parmesan servieren.

Ratatouille

Ratatouille

Ratatouille

Eure Jenni

Neues aus der Blitz-Küche: Pasta Verde mit Ricotta und Pecorino

Ihr lieben, es ist mal wieder an der Zeit für ein Pasta-Blitz-Rezept :) Die Woche ist so viel los, so viel zu tun, einfach keine Zeit zu kochen, geschweige denn zu backen. Aber wie ihr wisst, Pasta geht ja immer und das meistens auch super schnell. Im Kühlschrank war noch Ricotta zu finden, Erbsen hatte ich im Gefrierfach und ja die Zuckerschoten das war ein Glücksfall, dass die zu Hause rum gelegen sind. Denn Zuckerschoten gehören wahrlich nicht zu meiner Grundausstattung ;) Das sind jedenfalls ein paar super Zutaten um fix was draus zu zaubern und raus gekommen sind dann „Pasta Verde“ so hab ich sie einfach mal genannt, denn sie sind ja so schön grün geworden und noch dazu richtig lecker.

Pasta Verde mit Ricotta und Pecorino

Pasta Verde

Zutaten:

250 g kurze Vollkornnudeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
200 g TK Erbsen
200 g Zuckerschoten
6 Stiele Basilikum (grob gehackt)
Olivenöl
200 g Ricotta
50 g Pecorino
Salz
Pfeffer
Saft und Abrieb einer Zitrone

Pasta Verde

Pasta Verde

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße und Hellgrüne schräg in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Zuckerschoten putzen und in 1 cm breite Stücke schneiden. Zuckerschoten in ein Nudelsieb geben.

Nudeln in reichlich kochendem Wasser nach Packungsanweisung bissfest garen. Die gefrorenen Erbsen 3 Minuten vor Garzeitende zu den Nudeln geben, aufkochen und zu Ende garen. 200 ml Nudelwasser abnehmen und beiseite stellen. Nudel-Erbsen-Mischung über die Zuckerschoten gießen und abtropfen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Frühlingszwiebeln bei starker Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten. Zitronenabrieb, 3 EL Zitronensaft und 100 ml Nudelwasser zugeben. Den Ricotta einrühren und die Nudelmischung unterheben. Basilikum unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls nötig, noch weiteres Nudelwasser zufügen. Pecorino hobeln und zusammen mit der Pasta servieren.

Pasta Verde

Pasta Verde

Pasta Verde

Eure Jenni

 

Veggie-Thursday: Paprika-Lasagne

Was ist denn euer Lieblingsessen das euch im nu wieder glücklich macht wenn ihr einen schlechten Tag hattet? Bei uns ist das definitiv Lasagne oder zumindest gehört sie zu den Top 3. Ein wahres „Seelen-Glücklichmach-Essen“ und wenn man nach einem langen Skitag verfroren nach Hause kommt genau das richtige ;) Meistens gibts die Lasagne bei uns in ihrer klassischen Form, mit einer schönen Bolognese oder vegetarisch mit Tomatensauce. Gestern wollte ich aber mal eine andere Variante ausprobieren. Auch vegetarisch, mit einer Paprikasauce (die gibts bei uns sonst immer zur Pasta) und statt einer Béchamel habe ich eine Parmesan-Sahnesauce gemacht. Die Lasagne ist wirklich spitze geworden. Der Paprikageschmack gefällt mir richtig gut. Mal eine schöne Alternative für unsere Standardversion :)

Paprika-Lasagne

Paprika-Lasagne

Zutaten:

Für die Paprikasauce

4 rote Paprikaschoten
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Öl
2 TL edelsüßes Paprikapulver
2 EL Tomatenmark
1-2 TL getrockneter Thymian
Gemüsebrühe (ca. 250 bis 350 ml)
50 g Sahne
Salz
Pfeffer

Für die Sahnesauce

2 Schalotten
Öl
400 g Sahne
100 g geriebenen Parmesan
Salz
Pfeffer

Ausserdem

Lasagneplatten (ca. 12 Stück)
Mozzarella (gerieben oder auch am Stück)
geriebener Parmesan

Paprika-Lasagne

Paprika-Lasagne

Zubereitung:

Für die Paprikasauce

Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln bzw. hacken. Paprika waschen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Paprika zugeben und kurz mitdünsten. Paprikapulver, Tomatenmark und Thymian zugeben und jetzt alles noch ein paar Minuten dünsten lassen. Mit Brühe ablöschen, kurz aufkochen und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. Ich gebe immer erst weniger Brühe hinzu und schaue dann zum Schluss ob die Konsistenz passt. Die Sauce soll nicht zu dünn sein. Lieber am Ende noch Brühe nachgießen.
Die Sauce jetzt mit dem Schneidstab pürieren. Sahne einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Sahnesauce

Schalotten schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Mit der Sahne ablöschen. Topf von der Herdplatte nehmen, Parmesan zugeben und in der Sahne schmelzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Auflaufform (ca. 25 x 15 cm) fetten. Etwas Paprikasauce auf den Boden geben. Als nächstes etwas Sahnesauce darauf und mit Mozzarella bestreuen. Nun kommen die Lasagneplatten darüber (evtl. zurecht brechen). Im nächsten Schritt wieder Paprikasauce, Sahnesauce, Mozzarella und die Lasagneblätter. So lange schichten bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht sollte die Sahnesauce sein. Wieder mit Mozzarella bestreuen und zusätzlich noch Parmesan auf der Lasagne verteilen. Bei der Käsemenge kann ich euch keine genauen Angaben machen. Macht es einfach nach Gefühl, je nachdem wie es euch am besten schmeckt :)

Den Backofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Lasagne im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen. Sie ist fertig wenn der Käse schön goldbraun ist.

Die Lasagne lässt sich übrigens auch prima vorbereiten. Ich mache sie oft schon einen Tag vorher, stelle sie dann in den Kühlschrank und am nächsten Tag wird sie dann gebacken.

Paprika-Lasagne

Paprika-Lasagne

Paprika-Lasagne

Paprika-Lasagne

Eure Jenni

 

Hähnchen-Curry mit Gemüse und Kokosmilch

Zur Zeit koche ich für uns wieder richtig viel aus der asiatischen Küche. Und jetzt nach Weihnachten passt das ganz gut. Nach den vielen deftigen Gerichten die es gab, mal wieder etwas leichteres und auch geschmacklich ganz anderes. Heute gibts ein Hähnchen-Curry mit gaaaanz viel Gemüse. Ich liebe Currys, die schmecken einfach so lecker. Liegt wohl auch daran, dass ich sehr gerne mit Kokosmilch koche und die muss da natürlich auch mit rein. Im Rezept habe ich das Curry mit normalem Curry-Pulver zubereitet. Sonst nehme ich immer grüne Curry-Paste, war aber gar keine mehr im Schrank und als ich es gemerkt habe, war es schon zu spät. Also ihr könnt das Curry-Pulver gerne gegen die Paste austauschen! Schmeckt dann noch besser!

Hähnchen-Curry mit Gemüse und Kokosmilch

Hähnchen-Curry

Zutaten für 4 Personen:

2 Möhren
1 große Zucchini
1 rote Paprikaschote
2 rote Zwiebeln
1 walnussgroßes Stück Ingwer
Thai-Basilikum oder Basilikum
400 g Hähnchenbrustfilet
Öl
Salz
Pfeffer
4 TL Curry-Pulver oder 2-3 TL grüne Curry-Paste
400 ml Kokosmilch
2 EL Fischsauce
etwas Limettensaft

Hähnchen-Curry

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Paprika würfeln, Möhren und Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden.

Fleisch waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin ca. 3 Minuten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Paprika, Möhren, Zucchini, Zwiebeln und Ingwer zugeben und ca. 3 Minuten mitbraten. Curry darüber stäuben und kurz mit anschwitzen (falls ihr die Paste verwendet, einfach einrühren und ebenfalls anschwitzen). Mit Kokosmilch, 250 ml Wasser, Fischsauce und Limettensaft ablöschen. Alles aufkochen und ca. 5 Minuten leise köcheln lassen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.

Das Curry schmeckt mir so gut, ich esse es oft einfach pur, nur mit etwas Brot. Aber sehr gut dazu passt Jasminreis.

Hähnchen-Curry

Hähnchen-Curry

Hähnchen-Curry

Hähnchen-Curry

Eure Jenni

Happy New Year – Lieblingssuppe zum Katerfrühstück: Kokos-Möhren-Suppe

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes neues Jahr! Ich hoffe ihr hattet einen tollen Silvesterabend und seid gut rüber gerutscht. Was steht denn bei euch heute auf dem Speiseplan, Katerfrühstück oder seid ihr topfit? Ich habe auf jedenfall das perfekte Rezept parat. Das schmeckt mit und ohne Kater. Es gibt eine Kokos-Möhren-Suppe. Mit Abstand meine Lieblingssuppe und für Tage wie Neujahr einfach unersetzlich. Was warmes zum Löffeln tut einfach gut, liegt nicht schwer im Magen und sorgt für gute Laune. Und da heute wahrscheinlich keiner groß Lust auf Kochen hat, die ist in windeseile fertig und viele Zutaten brauch ihr nicht. Einfach nur Löffelglück pur :)

Kokos-Möhren-Suppe

Kokos-Möhren-Suppe

Kokos-Möhren-Suppe

Kokos-Möhren-Suppe

Zutaten für 4 Personen:

1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
1 EL Öl (z.B. Rapsöl)
1 kg Möhren
400 g Kartoffeln
600 ml Gemüsebrühe
400 ml ungesüßte Kokosmilch
Salz
Pfeffer

Kokos-Möhren-Suppe

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Möhren und Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin glasig dünsten. Möhren und Kartoffeln zugeben und ca. 3 Minuten mit dünsten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen und kurz aufkochen. Die Suppe ca. 25 Minuten leise köcheln lassen.

Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren. Mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken.

Kokos-Möhren-Suppe

Kokos-Möhren-Suppe

Kokos-Möhren-Suppe

Eure Jenni

Parmesan-Polpette mit Tomaten-Gemüse-Sugo

Heute hab ich ein ganz, ganz tolles Rezept für euch. Was köstliches aus Italien. Parmesan-Polpette mit Tomaten-Gemüse-Sugo. Das Rezept hab ich in meiner Lieblings-Zeitschrift so isst Italien gefunden. Und am Sonntag hat es sich dann gleich perfekt angeboten es auszuprobieren. Wie immer hatten wir mal wieder viel zu viele Semmeln vom Frühstück übrig, und weg schmeißen will ich sie natürlich nicht. Oft gibts dann eben mal Semmelknödel oder süße Aufläufe oder ich mach einfach Semmelbrösel daraus. Jedenfalls musste ich diesmal nicht lange überlegen und hab mich gleich ans Werk für die Polpette gemacht. Der Sugo war auch kein Problem, dafür war zum Glück auch alles daheim. Ein bisschen Zeit muss man für das Gericht zwar einplanen, alleine schon die Stunde die das Sugo zum köcheln braucht, aber hier ist es jede Sekunde wert. Das Ergebnis ist nämlich einfach nur genial und richtig lecker. Also wenn ihr heute noch ein bisschen Zeit über habt, dann nichts wie ran an die Töpfe… :)

Parmesan-Polpette mit Tomaten-Gemüse-Sugo

Polpette mit Tomatensugo

Zutaten für ca. 3 Personen:

Für die Parmesan-Polpette (ca. 6 bis 8 Stück)

200 g rustikales Weizenbrot (z.B. Ciabatta)
250 ml Milch
150 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Bund Petersilie fein geschnitten (oder 1 TL getrocknete Petersilie)
1 TL getrockneter Basilikum
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Für den Tomaten-Gemüse-Sugo (ergibt 500 ml)

8-10 EL natives Olivenöl extra
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Zucchini
400 ml passierte Tomaten
Basilikum
Salz
Pfeffer

Polpette mit Tomatensugo

Zubereitung:

Für den Tomaten-Gemüse-Sugo

Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Karotte schälen und ihn kleine Stücke schneiden. Zucchini waschen und ebenfalls klein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Möhre und Zucchini zugeben und 3 Minuten mitdünsten. Tomaten zugeben, zugedeckt aufkochen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Eine Tasse Wasser angießen und alles durchrühren. Großzügig salzen und nur wenig pfeffern.

Bei milder Hitze 60 Minuten zugedeckt sanft köcheln lassen. Der Sugo ist fertig, wenn sich das Olivenöl deutlich an der Oberfläche absetzt. Nach belieben mit frischem Basilikum (alternativ geht auch getrocknetes) aromatisieren.

Für die Parmesan-Polpette

Brot von allzu dunkler und harter Rinde befreien und in kleine Stücke zerzupfen. In der Milch einweichen.

Die Eier aufschlagen und mit Salz und Pfeffer verquirlen.

Die Brotwürfel gut ausdrücken (Milch wird nicht mehr benötigt) und zu den verquirlten Eiern geben. Mit Käse, Knoblauch, Petersilie und Basilikum verkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Abgedeckt für 30 Minuten kühl stellen.

Aus der Masse mit nassen Händen kleine Bällchen formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Polpette darin rausbraten bis sie schön goldbraun sind.

Polpette mit dem Tomaten-Gemüse-Sugo auf Tellern anrichten und mit frischem Basilikum garnieren.

Polpette mit Tomatensugo

Polpette mit Tomatensugo

Polpette mit Tomatensugo

Polpette mit Tomatensugo

Eure Jenni